Was blüht gerade im Oktober?

Blütenpracht im Oktober: Was blüht jetzt noch?

26/02/2026

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Der Oktober, oft schon in herbstliche Farben getaucht, mag auf den ersten Blick nicht mehr die üppigste Blütezeit erwarten lassen. Doch weit gefehlt! Auch in diesem Monat gibt es noch eine beachtliche Vielfalt an Pflanzen, die ihre Blütenpracht entfalten und uns mit Farbe und Leben erfreuen. Während sich viele Sommerblumen bereits verabschiedet haben, übernehmen nun robuste Herbstblüher das Zepter und trotzen den kühleren Temperaturen. Doch nicht nur für das Auge ist der Oktober blütenreich, auch für Pollenallergiker kann dieser Monat noch relevant sein. In diesem Artikel tauchen wir ein in die Welt der Oktoberblüher, beleuchten den Pollenflug und geben Ihnen wertvolle Informationen für einen bunten und beschwerdefreien Herbst.

Welche Blume im Oktober?
BLÜTEN IM OKTOBER – EINE GROSSE AUSWAHL: Chrysanthemen (Chrysanthemum) Fette Henne (Sedum) Heide (Erica und Calluna) Herbstalpenveilchen (Cyclamen) Herbstanemone (Anemone) Herbsteisenhut (Aconitum) Kerzenknöterich (Bistorta) Lavendel (Lavandula)
Inhaltsverzeichnis

Herbstliche Blütenvielfalt: Welche Pflanzen blühen im Oktober?

Der Oktober präsentiert sich als Übergangsmonat, in dem die letzten warmen Tage auf kühlere Nächte und erste Fröste treffen. Viele Pflanzen haben sich bereits in die Winterruhe verabschiedet, doch einige robuste Arten zeigen gerade jetzt ihre volle Pracht. Zu den bekanntesten und beliebtesten Herbstblühern gehören:

  • Chrysanthemen: Sie sind die unangefochtenen Stars des Herbstes. In unzähligen Farben und Formen blühen Chrysanthemen bis in den späten Herbst hinein und bringen leuchtende Akzente in Gärten und auf Balkone.
  • Astern: Mit ihren sternförmigen Blüten in Violett-, Rosa- und Weißtönen sind Astern ebenfalls typische Herbstblumen. Sie blühen oft bis zum ersten Frost und bieten eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten im Spätherbst. Besonders beliebt sind Glattblatt-Astern und Raublatt-Astern.
  • Dahlien: Die farbenprächtigen Dahlien können, je nach Sorte und Wetterlage, ebenfalls noch im Oktober blühen. Ihre vielfältigen Blütenformen und -farben sind ein echter Hingucker im Herbstgarten.
  • Herbst-Anemonen: Mit ihren zarten Blüten in Weiß oder Rosa und den eleganten, hohen Stielen sind Herbst-Anemonen eine Bereicherung für jeden Garten. Sie blühen oft bis in den November hinein und verleihen dem Garten eine romantische Note.
  • Besenheide (Calluna): Die Besenheide, auch als Heidekraut bekannt, ist ein typischer Herbstblüher, der mit seinen kleinen, glockenförmigen Blüten in Lila-, Rosa- und Weißtönen ganze Landschaften färben kann. Sie ist besonders robust und pflegeleicht.
  • Winterjasmin: Obwohl der Name „Winterjasmin“ es vermuten lässt, beginnt die Blütezeit dieser Pflanze oft schon im späten Herbst, manchmal sogar im Oktober. Seine leuchtend gelben Blüten sind ein fröhlicher Vorbote des Winters.
  • Efeu (spätblühende Sorten): Auch Efeu kann im Oktober noch blühen, besonders spätblühende Sorten. Seine unscheinbaren, grünlich-gelben Blüten sind zwar nicht spektakulär, aber eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten im Herbst.
  • Goldrute: Die Goldrute blüht ebenfalls oft bis in den Oktober hinein und ist mit ihren leuchtend gelben Blütenständen ein markanter Herbstblüher. Sie ist jedoch auch bekannt als potenzielles Allergen.

Diese Liste ist natürlich nicht abschliessend, und je nach Region und Mikroklima können noch weitere Pflanzen im Oktober blühen. Es lohnt sich, einen Spaziergang durch die Natur zu machen oder im eigenen Garten genauer hinzuschauen, um die herbstliche Blütenpracht zu entdecken.

Pollenflug im Oktober: Was bedeutet das für Allergiker?

Auch wenn der Höhepunkt der Pollensaison für die meisten Allergiker bereits vorbei ist, können bestimmte Pollenarten im Oktober noch eine Rolle spielen. Das bereitgestellte Informationsmaterial gibt uns Aufschluss über den Verlauf des Pollenflugs im Allgemeinen:

Blühbeginn und Vorblüte: Zu Beginn der Blütezeit einer Pollenart fliegen meist nur geringe Mengen an Pollen. Dies entspricht der „Vorblüte“, gekennzeichnet durch gelbe Balken in der Grafik. Allergiker können bereits erste, oft noch milde Reaktionen spüren.

Mäßiger Pollenflug und Hauptblüte: Der Pollenflug nimmt langsam zu (orange Balken), bevor er in die „Hauptblüte“ übergeht (rote Balken). Während der Hauptblüte werden die höchsten Pollenkonzentrationen gemessen, und Allergiker erleben in dieser Zeit meist die stärksten Beschwerden.

Nachblüte und Ende des Pollenflugs: Nach der Hauptblüte lässt der Pollenflug allmählich nach. Es folgt die „Nachblüte“ (orange Balken), bis schließlich nur noch letzte Pollen fliegen (gelbe Balken) und der Pollenflug ganz abebbt.

Übertragen auf den Oktober bedeutet dies, dass je nach Pollenart verschiedene Phasen des Pollenflugs auftreten können. Für den Oktober relevant sind vor allem:

  • Ambrosia (Beifuß-Ambrosie): Die Ambrosia ist eine spätblühende Pflanze, deren Pollenflug sich oft bis in den Oktober hinein erstrecken kann. Sie ist ein starkes Allergen und kann bei sensibilisierten Personen heftige Reaktionen auslösen. In einigen Regionen ist die Ambrosia ein zunehmendes Problem.
  • Gräserpollen: Auch wenn die Hauptgräserblütezeit im Frühsommer liegt, können in milden Oktobern noch Gräserpollen in der Luft sein, insbesondere wenn es eine lange Nachblüte gibt.
  • Kräuterpollen: Bestimmte Kräuter, wie beispielsweise Beifuß, können ebenfalls noch im Oktober Pollen freisetzen.
  • Pilzsporen: Neben Blütenpollen spielen im Herbst auch Pilzsporen eine wichtige Rolle für Allergiker. Die feuchte Herbstluft begünstigt das Wachstum von Schimmelpilzen, deren Sporen ebenfalls Allergien auslösen können.

Tipps für Pollenallergiker im Oktober

Auch wenn die Pollenbelastung im Oktober im Allgemeinen geringer ist als im Frühjahr oder Sommer, sollten Allergiker dennoch einige Punkte beachten:

  • Pollenflugvorhersage beachten: Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Pollenflugvorhersage für Ihre Region. Dies hilft Ihnen, die zu erwartende Belastung einzuschätzen und Ihre Aktivitäten entsprechend anzupassen.
  • Fenster geschlossen halten: Lüften Sie Ihre Wohnräume vor allem in den frühen Morgenstunden oder nach Regenschauern, wenn die Pollenbelastung geringer ist. Halten Sie ansonsten die Fenster geschlossen, um das Eindringen von Pollen zu reduzieren.
  • Pollenfilter im Auto verwenden: Wenn Sie viel mit dem Auto unterwegs sind, achten Sie auf einen Pollenfilter in Ihrem Fahrzeug und wechseln Sie diesen regelmäßig.
  • Abendliche Haarwäsche: Waschen Sie Ihre Haare abends, um Pollen, die sich im Laufe des Tages darin verfangen haben, zu entfernen und sie nicht mit ins Schlafzimmer zu nehmen.
  • Medikamente rechtzeitig einnehmen: Wenn Sie unter starken Allergiebeschwerden leiden, nehmen Sie Ihre antiallergischen Medikamente rechtzeitig ein und sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arzt über eine Anpassung Ihrer Therapie.
  • Auf Kreuzallergien achten: Bei einer Ambrosia-Allergie kann es zu Kreuzreaktionen mit bestimmten Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Melone, Banane oder Gurke, kommen. Achten Sie auf entsprechende Symptome und vermeiden Sie gegebenenfalls diese Lebensmittel.

Fazit: Den bunten Herbst genießen – trotz Pollen

Der Oktober ist ein Monat der Kontraste: Während sich die Natur auf den Winter vorbereitet, überrascht sie uns dennoch mit einer erstaunlichen Blütenpracht. Chrysanthemen, Astern, Dahlien und viele andere Herbstblüher bringen Farbe in den Garten und erfreuen unser Gemüt. Auch wenn für Pollenallergiker im Oktober noch bestimmte Pollenarten relevant sein können, lässt sich die herbstliche Blütenvielfalt mit den richtigen Vorkehrungen genießen. Informieren Sie sich über den Pollenflug, beachten Sie unsere Tipps und lassen Sie sich von der Schönheit des Oktobers verzaubern!

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