04/08/2024
„The Poison Rose“ ist ein amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2019, mit den Hollywood-Größen John Travolta und Morgan Freeman in den Hauptrollen. Der Film, international auch unter dem Titel „Eye for an Eye“ bekannt, wurde von George Gallo und Francesco Cinquemani inszeniert. Das Drehbuch stammt von Richard Salvatore, Francesco Cinquemani und Luca Giliberto und basiert auf Salvatores gleichnamigem Roman. Trotz namhafter Besetzung und spannungsgeladener Prämisse erhielt der Film überwiegend negative Kritiken und war auch kommerziell kein Erfolg.
https://www.youtube.com/watch?v=jsfKM4IFL5Q
- Die Handlung von „The Poison Rose“: Ein düsteres Geheimnis in Texas
- Ist „The Poison Rose“ ein guter Film? Die Kritikermeinungen
- Die Meinung des Publikums: Zwischen Verriss und vereinzelter Begeisterung
- „The Poison Rose“ auf Netflix: Was Eltern wissen sollten
- Wer ist der Mörder in „The Poison Rose“? Die Auflösung
- Fazit: „The Poison Rose“ – Ein Thriller mit Schwächen, aber potentiellem Unterhaltungswert für Genrefans
- Häufig gestellte Fragen zu „The Poison Rose“
Die Handlung von „The Poison Rose“: Ein düsteres Geheimnis in Texas
Die Geschichte spielt im Jahr 1978 und entführt uns in die texanische Heimat des Privatdetektivs Carson Phillips (John Travolta). Phillips wird von einer Klientin aus Los Angeles engagiert, um das Verschwinden ihrer Tante Barbara Van Poole aufzuklären, die sich in einer psychiatrischen Klinik in Texas befindet und seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar ist. Bereits bei seiner Ankunft in der Klinik bemerkt Phillips eine auffällige Nervosität beim Personal, als er nach Mrs. Van Poole fragt. Der leitende Arzt, Dr. Miles, weicht seinen Fragen aus und vertröstet ihn tagelang. Trotz seiner Bemühungen bekommt Phillips Mrs. Van Poole nie zu Gesicht. Bei einer unerlaubten Erkundung eines abgelegenen Flügels der Einrichtung entdeckt Phillips leere Zimmer in dem angeblich florierenden Sanatorium.

Seine Ermittlungen führen Phillips in ein luxuriöses Casino, das von dem lokalen Strippenzieher Doc betrieben wird. Dort wird er von alten Bekannten freundlich begrüßt, zumindest an der Oberfläche. Doc entpuppt sich als unberechenbarer Faktor und deutet an, dass Phillips' Nachforschungen ihm gelegen kommen, da sie seine Konkurrenz schwächen. Inmitten seiner Recherchen trifft Phillips auch seine Ex-Frau Jayne und deren Tochter Becky wieder. Becky ist mit dem Football-Star Happy verheiratet. Doch das scheinbare Glück zerbricht, als Happy während eines Spiels plötzlich stirbt. Die Polizei verdächtigt Becky des Mordes.
Jayne bittet Phillips um Hilfe. Sie enthüllt, dass Becky von Happy misshandelt wurde, die Polizei jedoch aufgrund von Happys Star-Status untätig blieb. Im Laufe der Ermittlungen macht Phillips eine überraschende Entdeckung: Er erfährt, dass er Beckys Vater ist. Die Wahrheit über die psychiatrische Klinik ist noch schockierender. Phillips deckt auf, dass Dr. Miles Patienten ermordet, die nicht finanziell von ihren Familien unterstützt werden, darunter auch Barbara Van Poole. Dr. Miles kassiert deren Sozialversicherungsleistungen und finanziert damit ein geheimes Drogenlabor auf dem Klinikgelände. Phillips setzt das Labor in Brand. Die Wahrheit kommt ans Licht und Dr. Miles wird von einem Patienten erschossen.

Nachdem sich Phillips und Jayne wieder näherkommen, findet er eine Flasche Krebsmedikamente. Dieselbe Substanz wurde in Happys Blut gefunden. Phillips konfrontiert Jayne und beschuldigt sie, „alles zu tun, um ihre Tochter zu beschützen“. Ihm wird klar, dass Jayne Happy vergiftet hat. Becky kommt hinzu und fragt ihre Mutter, ob sie es getan hat. Jayne leugnet zunächst, gesteht dann aber unter Tränen. Sie befürchtete, dass Happy Becky umbringen würde und da sie selbst nicht mehr lange zu leben hat, niemand mehr da wäre, um ihre Tochter zu beschützen. Becky vergibt ihrer Mutter. Der Film endet damit, dass Phillips sagt, er würde nach Hause gehen, dann aber erkennt, dass er bereits zu Hause ist. Er entscheidet sich, bei Jayne und Becky zu bleiben, anstatt nach Los Angeles zurückzukehren.
Ist „The Poison Rose“ ein guter Film? Die Kritikermeinungen
Die Kritiken zu „The Poison Rose“ fielen überwältigend negativ aus. Viele Kritiker bemängelten die verworrene Handlung, die schwache Charakterentwicklung und die uninspirierte Regie. Die Leistungen von John Travolta und Morgan Freeman wurden als lustlos und unengagiert kritisiert. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erhielt der Film eine katastrophale Wertung von 9%, basierend auf 33 Kritiken. Der Konsens der Kritiker lautet: „Langweilig, uninspiriert und im Allgemeinen einfach nur schlecht: 'The Poison Rose' ist ein Dorn im Auge – und das nicht im positiven Sinne.“
Auch kommerziell war „The Poison Rose“ ein Flop. Bei einem geschätzten Produktionsbudget von 22 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit lediglich rund 323.000 US-Dollar ein.
Die Meinung des Publikums: Zwischen Verriss und vereinzelter Begeisterung
Die Publikumsbewertungen fallen etwas gemischter aus als die vernichtenden Kritiken, sind aber dennoch überwiegend negativ. Auf Plattformen wie Rotten Tomatoes finden sich zahlreiche vernichtende Urteile. Einige Zuschauer bezeichnen den Film als „desaströs“, „unverständlich“ und „langweilig“. Kritikpunkte sind die konfuse Handlung, die schlechten schauspielerischen Leistungen und die mangelnde Spannung. Ein Zuschauer schreibt: „Würde null Sterne geben, wenn ich könnte. John Revolting und Morgan Freeloader sind große Versager.“ Ein anderer bemängelt: „Einer der zusammenhanglosesten Filme, die ich seit Jahren versucht habe zu sehen.“
Es gibt jedoch auch vereinzelte positive Stimmen. Einige Zuschauer loben den Film als gelungenen Detektivfilm im Stil des Film Noir. Ein Zuschauer meint: „Die Kritiker liegen falsch. Das ist ein guter Detektivfilm/Film Noir. Ich liebe die Dialoge und das langsamere Tempo. Charaktere sprechen und reagieren glaubwürdig. Wenn ich nicht all die schlechten Kritiken gelesen hätte, hätte ich den Film viel früher gesehen. Guter Film und Ihre Zeit wert.“ Solche positiven Stimmen sind jedoch in der Minderheit.

„The Poison Rose“ auf Netflix: Was Eltern wissen sollten
Obwohl „The Poison Rose“ auf Netflix verfügbar ist, sollte man sich der Inhaltswarnungen bewusst sein. Der Film enthält explizite Gewalt, darunter blutige Schießereien und Szenen, in denen Menschen in Kopf, Brust und Körper geschossen werden. Auch Themen wie Drogenmissbrauch, häusliche Gewalt, Sucht und Mord werden thematisiert. Es gibt eine Szene, in der ein Teenager vergiftet und ermordet wird. Erwachsene rauchen und trinken Alkohol häufig. Zudem gibt es eine Szene mit teilweiser Nacktheit, in der eine Frau in einem freizügigen Kleid tanzt und singt. Die Sprache ist derb und enthält Kraftausdrücke wie „f--k“, „s--t“ und „bitch“.
Für Eltern, die überlegen, ob der Film für ihre Kinder geeignet ist, ist „The Poison Rose“ aufgrund der genannten Inhalte nicht empfehlenswert für jüngere Zuschauer.
Wer ist der Mörder in „The Poison Rose“? Die Auflösung
Die scheinbar versteckte Hauptbösewichtin und tragische Figur in „The Poison Rose“ ist Jayne Hunt (gespielt von Famke Janssen), Beckys Mutter und Carson Phillips' Ex-Frau. Zunächst scheint Jayne ein Opfer der Umstände zu sein und bittet Carson um Hilfe bei der Aufklärung des Todes ihres Schwiegersohns Happy. Doch im Laufe der Geschichte entpuppt sich Jayne als die eigentliche Mörderin.

Aus Angst um ihre Tochter Becky, die von Happy misshandelt wurde und um sie vor weiterem Leid zu bewahren, verabreichte Jayne Happy heimlich ihre Krebsmedikamente, was zu seinem Tod führte. Sie gestand den Mord, da sie ohnehin nicht mehr lange zu leben hatte und sicherstellen wollte, dass Becky geschützt ist. Obwohl Jayne einen Mord begangen hat, wird sie im Film nicht strafrechtlich verfolgt und findet am Ende sogar wieder mit Carson zusammen.
Fazit: „The Poison Rose“ – Ein Thriller mit Schwächen, aber potentiellem Unterhaltungswert für Genrefans
„The Poison Rose“ ist ein Film, der polarisiert. Die Kritiken sind verheerend, doch einige Zuschauer finden Gefallen an dem Film-Noir-Stil und der spannenden Handlung. Wer einen anspruchsvollen und tiefgründigen Thriller erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Wer jedoch auf der Suche nach leichter Unterhaltung mit Starbesetzung und einer düsteren Atmosphäre ist, könnte „The Poison Rose“ durchaus eine Chance geben. Man sollte sich jedoch der Inhaltswarnungen bewusst sein und keine schauspielerischen Meisterleistungen oder ein kohärentes Drehbuch erwarten.
Häufig gestellte Fragen zu „The Poison Rose“
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Worum geht es in „The Poison Rose“? | Ein Privatdetektiv ermittelt im Fall eines verschwundenen Klinikpatienten und deckt dabei ein Netz aus Korruption, Mord und Familiengeheimnissen auf. |
| Wer sind die Hauptdarsteller von „The Poison Rose“? | John Travolta, Morgan Freeman und Brendan Fraser. |
| Ist „The Poison Rose“ ein guter Film? | Die Kritiken sind überwiegend negativ, das Publikum ist geteilter Meinung. |
| Wer ist der Mörder in „The Poison Rose“? | Jayne Hunt, Beckys Mutter und Carson Phillips' Ex-Frau. |
| Wo kann man „The Poison Rose“ sehen? | „The Poison Rose“ ist unter anderem auf Netflix verfügbar. |
