29/12/2024
Die Tage werden kürzer, die Lichterketten funkeln und der Duft von Tannennadeln liegt in der Luft – Weihnachten steht vor der Tür. Auch bei den beliebten Gesichtern der ARD-Telenovela 'Rote Rosen' kehrt festliche Stimmung ein. Doch was machen Valerie, Viktoria, Gisela und sogar Serienhund Hermine, wenn die Kameras aus sind und die Scheinwerfer ruhen? Die Lüneburger Landeszeitung hat nachgefragt und gibt einen Einblick in die privaten Weihnachtspläne einiger Darstellerinnen der aktuellen Staffel.

- Weihnachts-Karaoke und entspannte Festtage bei Maike Johanna Reuter
- 'Offenes Haus' und persische Küche bei Caroline Schreiber
- Bunte Mischung und Spreewälder Traditionen bei Martina Eitner-Acheampong
- Hermines tierische Weihnachtswünsche: Knochen, Pansen und kein Trübsal
- Fazit: Weihnachten bei 'Rote Rosen' – Besinnlichkeit und bunte Vielfalt
Weihnachts-Karaoke und entspannte Festtage bei Maike Johanna Reuter
Maike Johanna Reuter, die in der Serie die Rolle der quirligen Valerie Böttcher verkörpert, verrät, dass bei ihr an Heiligabend musikalisch hoch hergeht. Nach der traditionellen Bescherung steht ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: Weihnachts-Karaoke mit der ganzen Familie. „'Tochter Zion' klingt laut geschmettert am Besten“, lacht die Schauspielerin. Für Maike Johanna Reuter steht der entspannte Charakter des Festes im Vordergrund. „Wichtig ist mir an den Feiertagen besonders, dass sich niemand stresst; dass wir das Fest so entspannt wie möglich für alle gestalten.“ Ihr größter Weihnachtswunsch ist in diesem Jahr besonders tiefgründig: „Die größte Freude könnte man mir in diesem Jahr damit machen, dass wir Menschen gut zueinander sind und uns gegenseitig ganz viel Liebe schenken. Frieden fängt im Kleinen an.“
'Offenes Haus' und persische Küche bei Caroline Schreiber
Caroline Schreiber, die ab Februar als Viktoria Kaiser in 'Rote Rosen' zu sehen sein wird, feiert Weihnachten im großen Kreis und mit einer herzlichen Tradition. Bei ihr und ihrer Familie gibt es ein 'offenes Haus' über die Feiertage. „Menschen, die wir kennen in der Nachbarschaft und im Freundeskreis, die alleine sind und das nicht sein wollen, kommen zu uns“, erklärt Caroline Schreiber. Auch kulinarisch wird es international: Traditionell kocht die Familie einen Möhren-Rindfleisch-Eintopf nach persischem Rezept, genannt 'Choreschte Hawitsch', dazu Basmatireis und ein erfrischender Gurke-Tomate-Zwiebel-Salat. „Jeder, der was mitbringen will zum Schmausen, tut das.“ Für sich persönlich wünscht sich Caroline Schreiber in der besinnlichen Zeit vor allem eines: „Wenn ich mir persönlich etwas wünschen dürfte, wäre es Muße, um an der Nähmaschine kreativ zu sein.“
Bunte Mischung und Spreewälder Traditionen bei Martina Eitner-Acheampong
Martina Eitner-Acheampong, bekannt als die stets gut gelaunte Gisela Böttcher, zelebriert Weihnachten als ein Fest der Vielfalt und der Freundschaft. „An Heiligabend kommen meine Familie und Freunde zusammen. Unter den Freunden ist jemand aus dem Libanon sowie eine Freundin aus dem Iran, außerdem Familienmitglieder aus Ghana. Wir sind zwar keine Christen, aber wir feiern gemeinsam das Fest der Liebe. Eine schöne bunte Mischung.“ Ein besonderer Akzent wird auf die festliche Atmosphäre gelegt: „Bei uns gibt es auch immer noch echte Kerzen. Dieses Licht ist so schön heimelig und macht die schönste Atmosphäre. Gesungen wird natürlich auch.“ Kulinarisch verbindet Martina Eitner-Acheampong ihre Wurzeln mit internationalen Einflüssen. „Da ich aus dem Spreewald stamme, gibt es typischerweise Kartoffelsalat mit Gurken aus dem Spreewald. Mittlerweile sogar vegan.“ Dennoch kommen auch klassische Weihnachtsgerichte auf den Tisch: „Weil wir uns alle nur an diesem Tag sehen, kommen auch die klassischen Braten noch auf den Tisch: Ente, ein veganer Festtagsbraten, Klöße und ganz viel Rotkohl. Den Nachtisch bekommen wir dann aus dem Libanon und dem Iran.“ Und was die Geschenke betrifft, hat Martina Eitner-Acheampong einen sehr praktischen Wunsch: „Am meisten freuen würde ich mich, wenn sich jemand finden ließe, der meinen Laptop aufräumt.“
Hermines tierische Weihnachtswünsche: Knochen, Pansen und kein Trübsal
Auch Hermine, der vierbeinige Star der 'Roten Rosen', freut sich auf die Feiertage – zumindest laut Frauchen Katrin Pfeffer, die die Gedanken ihres tierischen Schützlings für uns „aufgezeichnet“ hat. „Die Weihnachtszeit ist die merkwürdigste Zeit des Jahres. Meine Stofftiere verschwinden und lang verschollene Spielgefährten tauchen auf: quietschende Elche und Pinguine!“ Hermine wird in der Adventszeit besonders verwöhnt: „Ich bekomme jeden Tag ein Leckerli aus einem selbstgemachten Adventskalender.“ Das festlich geschmückte Haus und der viele Besuch sind für Hermine willkommene Abwechslung. „Die Feiertage finde ich super. Das Rudel bleibt zu Hause und kocht. Ich liege mittendrin, damit mir ja kein Krümel entgeht.“ Auch für das leibliche Wohl des Serienhundes ist gesorgt: „Mein Festtagsmenü sind Huhn und Fisch – frisch für mich zubereitet, gern mit ordentlich müffelndem Pansen.“ Hermines Weihnachtswunsch ist ambitioniert: „Hoffentlich darf ich dieses Jahr mit in die Kirche, schließlich bin ich jetzt ganz Trubel-fest.“ Und natürlich dürfen auch Geschenke nicht fehlen: „Und nach der Christvesper gibt es die Geschenke. Ich wünsche mir einen großen Knochen und ein neues Ganzjahresstofftier. Am ersten Feiertag kommt Besuch, und es gibt Leckerlis, ohne dass ich dafür Kunststücke machen muss.“
Fazit: Weihnachten bei 'Rote Rosen' – Besinnlichkeit und bunte Vielfalt
Die Einblicke in die Weihnachtspläne der 'Rote Rosen'-Stars zeigen: Auch abseits des Fernsehsets wird Weihnachten auf ganz unterschiedliche, aber stets herzliche Weise gefeiert. Ob mit Karaoke, offenem Haus, internationalen Traditionen oder tierischen Freuden – im Vordergrund stehen die Besinnlichkeit, das Zusammensein mit den Liebsten und die Freude am Fest. Und so wie die 'Rote Rosen' ihre Zuschauer täglich aufs Neue unterhalten, so sorgen die Darstellerinnen auch privat für festliche Stimmung und bunte Vielfalt in der Weihnachtszeit.

