Was ist der beste Dünger für Rosen?

Rosen im August düngen: So blühen sie prächtig bis in den Herbst

18/02/2026

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Sollten Rosen im August gedüngt werden? Diese Frage stellen sich viele Rosenliebhaber, wenn der Sommer langsam zu Ende geht und der Fokus auf die Vorbereitung des Gartens für den Winter übergeht. Die Antwort lautet: Ja, aber unter bestimmten wichtigen Bedingungen, um sicherzustellen, dass Ihre Rosen nicht nur im Spätsommer prächtig gedeihen, sondern auch die kalten Monate überstehen. Dieser Artikel führt Sie durch die Besonderheiten der Rosendüngung im August und die Vorbereitung auf den Winter, um Ihnen einen schönen und gesunden Rosengarten über Jahre hinweg zu gewährleisten.

Sollten Rosen im August gedüngt werden?
Sobald Ihre Rosen zu wachsen beginnen, können Sie mit der Düngung beginnen. Wir düngen unsere Rosen während der Wachstumsperiode dreimal im April, Juni und August mit einem organischen Dünger wie Rose Tone™. Ergänzt wird diese Düngung durch Blattdünger.
Inhaltsverzeichnis

Warum Rosen im August düngen?

Auch wenn es paradox erscheinen mag, Rosen im Spätsommer zu düngen, kann es tatsächlich sehr vorteilhaft sein. Gerade im August, wenn viele Rosen noch einmal eine zweite oder sogar dritte Blütezeit erleben, benötigen sie zusätzliche Nährstoffe. Diese späte Düngung dient nicht primär dem Wachstum neuer Triebe, sondern vielmehr der Stärkung der Pflanze und der Förderung einer reichen Blüte bis in den Herbst hinein. Für sogenannte „Repeat-Bloomer“, also öfterblühende Rosen, ist eine Düngung im August besonders wichtig, da sie ihre volle Blütenpracht oft erst im September und Oktober entfalten.

Der richtige Dünger im August: Weniger Stickstoff ist mehr

Entscheidend bei der Düngung im August ist die Wahl des richtigen Düngers. Während im Frühjahr und Frühsommer Dünger mit einem höheren Stickstoffanteil sinnvoll sind, um das Blattwachstum anzuregen, sollte im Spätsommer auf stickstoffarme Dünger gesetzt werden. Stickstoff fördert das Wachstum von Blättern und Trieben, was im Spätsommer unerwünscht ist, da junge, weiche Triebe vor dem Winter nicht mehr ausreichend ausreifen und somit frostgefährdet sind.

Ideal sind Dünger mit einer NPK-Formel, die einen niedrigen Stickstoffanteil (N), aber einen höheren Phosphor- (P) und Kaliumanteil (K) aufweisen. Eine Mischung wie 2-4-1 oder ähnliche Verhältnisse sind empfehlenswert. Phosphor unterstützt die Blütenbildung und das Wurzelwachstum, während Kalium die allgemeine Widerstandsfähigkeit und Vitalität der Pflanze stärkt und sie so besser auf den Winter vorbereitet.

Was bedeuten NPK-Werte?

Die NPK-Werte auf Düngerverpackungen geben das prozentuale Verhältnis von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) im Dünger an. Ein 10-10-10 Dünger beispielsweise enthält jeweils 10% Stickstoff, Phosphor und Kalium. Für die Augustdüngung ist ein Dünger mit niedrigeren N-Werten und höheren P- und K-Werten zu bevorzugen.

Foliar Düngung als schnelle Energiequelle

Neben der herkömmlichen Düngung über den Boden kann im August auch eine Foliar Düngung in Betracht gezogen werden. Dabei wird ein Flüssigdünger auf die Blätter der Rosen gesprüht. Diese Methode bietet den Vorteil, dass die Nährstoffe direkt über die Blätter aufgenommen werden und der Pflanze so schnell eine zusätzliche Energiequelle zur Verfügung steht. Foliar Dünger wie Monty's Joy Juice™ oder Neptune's Harvest™ sind speziell für diesen Zweck geeignet und können helfen, Rosen für eine späte Blüte anzukurbeln.

Rosen auf den Winter vorbereiten: Mehr als nur Düngen

Die Düngung im August ist nur ein Teil der Vorbereitung Ihrer Rosen auf den Winter. Es gibt noch weitere wichtige Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, um Ihre Rosen gesund und vital durch die kalte Jahreszeit zu bringen:

Stoppen Sie das Ausputzen im September

Ab Mitte bis Ende September sollten Sie aufhören, verblühte Blütenstände (das sogenannte Ausputzen) zu entfernen. Lassen Sie die Rosenknospen sich zu Hagebutten entwickeln. Die Hagebutten dienen den Rosen als zusätzlicher Schutz vor Kälte und bieten zudem im Herbst und Winter wertvolle Nahrung für Wildtiere.

Herbstputz ist Pflicht

Ein gründlicher Herbstputz ist bei Rosen unerlässlich. Rosen sind anfällig für Sternrußtau, eine Pilzerkrankung, die sich durch schwarze Flecken auf den Blättern äußert und im schlimmsten Fall zum Blattfall führen kann. Die Sporen dieses Pilzes überwintern im Boden rund um die infizierte Pflanze. Daher ist es von größter Bedeutung, alle befallenen Blätter sorgfältig zu entfernen und den Bereich um die Rosenpflanzen sauber zu halten, um eine erneute Infektion im Frühjahr zu verhindern.

Winterschutz durch Mulch

Sobald der Boden kälter wird und die Rosen in die Winterruhe gehen, ist es ratsam, den Rosenfuß mit einer Schicht Mulch zu schützen. Dieser Mulch dient als isolierende Decke und schützt die Basis der Rose vor Frostschäden. Fein zerkleinerte Pinienrinde ist ein geeignetes Mulchmaterial, da es eine dicke, luftige Schicht bildet und nicht zu stark verklebt. Häufeln Sie den Mulch etwa 15 bis 20 cm hoch um die Basis der Rose an.

Zusätzlicher Schutz für empfindliche Rosen in kalten Regionen

Wenn Sie Hybrid-Tee-, Grandiflora- oder Floribunda-Rosen in einer Klimazone anbauen, die kälter ist als für diese Rosensorten empfohlen, ist ein umfassenderer Winterschutz erforderlich. Nachdem die Rose in die Winterruhe gegangen ist, sollten Sie sie etwas zurückschneiden, um sie handlicher für den Winterschutz zu machen. Umgeben Sie die Rose mit einem Zylinder aus Hasendraht und stabilen Pfosten. Füllen Sie den Zylinder mit trockenem Laub oder Stroh und decken Sie ihn mit einem festen Deckel ab, um den Schutz vor Regen und Schnee zu gewährleisten.

Frühjahrs Pflege: Nach dem Winter ist vor dem Sommer

Im Frühjahr, etwa sechs Wochen vor dem letzten Frosttermin, entfernen Sie den Großteil des Winterschutzes. Lassen Sie zunächst nur einen kleinen Mulchhaufen um die Triebe herum liegen. Zwei Wochen später, nachdem sich die Rosen akklimatisiert haben, entfernen Sie den restlichen Mulch und versorgen Sie die Rosen mit Kompost und abgelagertem Mist.

Düngung im Frühjahr und Sommer

Sobald die Rosen im Frühjahr zu wachsen beginnen, können Sie mit der regelmäßigen Düngung beginnen. Empfohlen wird eine Düngung dreimal während der Wachstumsperiode – im April, Juni und August – mit einem organischen Rosendünger. Ergänzend dazu können Foliar Düngungen erfolgen.

Umsetzen von Rosen im Herbst

September bis Mitte Oktober ist eine gute Zeit, um Rosen umzupflanzen. Die milderen Winter in manchen Regionen führen dazu, dass Rosen manchmal bis in den Dezember hinein blühen. Denken Sie daran, das Ausputzen mindestens einen Monat vor dem ersten starken Frost einzustellen.

Fazit: Rosen im August düngen für einen farbenprächtigen Herbst

Ja, Rosen sollten im August gedüngt werden, aber mit dem richtigen Dünger und im Rahmen einer umfassenden Herbstpflege. Eine stickstoffarme Düngung, gegebenenfalls ergänzt durch eine Foliar Düngung, stärkt die Rosen für eine späte Blüte und bereitet sie optimal auf den Winter vor. In Kombination mit weiteren Maßnahmen wie dem Stoppen des Ausputzens, dem Herbstputz und dem Winterschutz durch Mulch legen Sie den Grundstein für gesunde und üppig blühende Rosen im nächsten Jahr.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Rosendüngung im August

Kann ich auch normalen Gartendünger für Rosen im August verwenden?
Eher nicht. Normaler Gartendünger ist oft stickstoffbetont und nicht ideal für die späte Düngung von Rosen. Verwenden Sie besser einen speziellen Rosendünger für den Herbst oder einen Dünger mit niedrigem Stickstoffanteil.
Was passiert, wenn ich im August einen stickstoffreichen Dünger verwende?
Ein stickstoffreicher Dünger würde das Wachstum neuer, weicher Triebe fördern, die vor dem Winter nicht mehr ausreichend aushärten und somit frostgefährdet sind. Dies kann die Rose schwächen und anfälliger für Krankheiten machen.
Wie oft sollte ich Rosen im August düngen?
Eine einmalige Düngung im August mit einem geeigneten Dünger ist in der Regel ausreichend. Bei Bedarf kann zusätzlich eine Foliar Düngung erfolgen.
Welchen Mulch ist am besten für Rosen im Winter geeignet?
Fein zerkleinerte Pinienrinde, Rindenmulch oder Stroh sind gut geeignet. Vermeiden Sie stark verrottetes Material, das zu Staunässe führen kann.
Muss ich alle Rosen im Winter schützen?
Winterharte Rosensorten benötigen in milden Regionen oft keinen besonderen Schutz. Empfindlichere Sorten, insbesondere in kälteren Regionen, profitieren jedoch von einem Winterschutz, insbesondere im Wurzelbereich und bei den Trieben.

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