21/12/2024
Rose Byrne, eine international gefeierte Schauspielerin, hat die Herzen des australischen Publikums im Sturm erobert und sich später weltweit einen Namen gemacht. Bekannt für ihr komödiantisches Talent in Filmen wie 'Brautalarm' und 'Bad Neighbors', ist Byrne eine vielseitige Künstlerin, die sowohl in dramatischen als auch in komödiantischen Rollen überzeugt. Doch wo genau liegt der Lebensmittelpunkt dieser talentierten Australierin? Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn Rose Byrne ist sowohl in Sydney als auch in New York zu Hause.

- Ein Leben zwischen zwei Welten: Sydney und New York
- Komödiantisches Talent und der australische Akzent in 'Platonic'
- Familie und Mutterschaft: Eine neue Perspektive
- Rose Byrnes persönliche Vorlieben: Kaffee, Küche und Stil
- Reiseleidenschaft und australische Bucket List
- Fazit: Rose Byrne – Eine globale Schauspielerin mit australischen Wurzeln
Ein Leben zwischen zwei Welten: Sydney und New York
Obwohl Rose Byrne hauptsächlich in New York ansässig ist, bleibt ihre Verbindung zu ihrer Heimat Australien stark. Sie beschreibt sich selbst als Teil eines 'Sydney-New York-Kreises', was ihre regelmäßigen Reisen zwischen den beiden Kontinenten unterstreicht. Für Dreharbeiten, wie beispielsweise für den Film 'Peter Rabbit', kehrt sie immer wieder nach Sydney zurück. Diese beiden Städte repräsentieren für sie unterschiedliche, aber gleichermaßen wichtige Aspekte ihres Lebens.
Auf die Frage, was sie von New York nach Sydney mitbringen würde, antwortet Byrne: 'Das Gefühl, im Zentrum der Welt zu sein. Alles und jeder geht dort durch.' New York verkörpert für sie ein pulsierendes, internationales Zentrum. Umgekehrt, wenn sie etwas von Sydney nach New York mitnehmen könnte, wäre es 'meine Mutter' und 'ein Gefühl von Raum – Sauerstoff'. Australien bietet ihr Weite und eine gewisse Ruhe, die sie in der oft reizüberfluteten Metropole New York vermisst. Sie liebt New York, betont aber gleichzeitig, dass es 'ein Angriff auf die Sinne' sein kann.
Fühlt sie sich in den beiden Städten als unterschiedliche Person? Früher, sagt Byrne, sei der Unterschied größer gewesen. Doch mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung stellt sie fest: 'Ich bin in Tasmanien die gleiche Person wie in Long Island.' Sie glaubt an das Sprichwort 'Andere Himmel, gleicher Geist', was ihre innere Konstanz unabhängig vom geografischen Ort unterstreicht.
Komödiantisches Talent und der australische Akzent in 'Platonic'
Rose Byrnes komödiantisches Talent wurde in Hollywood spätestens mit ihren Rollen in 'Brautalarm' und 'Bad Neighbors' international anerkannt. In der Apple TV+ Serie 'Platonic' unter der Regie von Nicholas Stoller zeigt sie erneut ihr komisches Können. Eine interessante Besonderheit dieser Serie ist, dass Byrne, die in ihren komödiantischen Rollen oft einen amerikanischen Akzent annimmt, hier ihren natürlichen australischen Akzent verwendet.
Ursprünglich war dies nicht geplant. Co-Schöpfer Nicholas Stoller ermutigte sie jedoch, ihren australischen Akzent zu verwenden. Byrnes Reaktion darauf war lakonisch: 'Na gut'. Ihr Schauspielkollege Seth Rogen befürwortete diese Entscheidung ebenfalls. Er findet, dass es 'so viel lustiger' sei und ist generell ein Verfechter davon, dass Schauspieler in Filmen und Fernsehserien ihre natürlichen Akzente verwenden sollten. Besonders in der Komödie, so Rogen, mache die Art und Weise, wie Menschen sprechen, sie lustig. Die spezifischen 'Redewendungen' eines Australiers, der seit 25 Jahren in Amerika lebt, seien beispielsweise komisch. Sobald man versuche, dies zu modulieren, leide die Komödie darunter.
Byrne stimmt dem zu und ergänzt: 'Ja. Es wird etwas anderes.' Rogen scherzt weiter: 'Ja, wir haben gesagt, 'Du darfst nicht schauspielern.' Heb dir deine Schauspielerei für deine anderen Apple-Shows auf.' (In ihrer anderen Apple TV+ Serie 'Physical' spielt Byrne tatsächlich eine Amerikanerin.)
Byrne und Rogen haben zuvor mit Stoller an den 'Neighbors'-Filmen zusammengearbeitet. Der Wechsel zum Fernsehen für 'Platonic' schien jedoch angesichts der aktuellen Medienlandschaft logisch. Rogen erklärt, dass 'Platonic' immer als Serie konzipiert war. Sie nutzten die Gelegenheit, eine Serie zu machen, die es in dieser Form noch nicht gab: eine Show mit dem Ton und Stil einer R-Rated-Komödie, die die Sensibilitäten von 'Neighbors' auf einen 10-Episoden-Bogen überträgt. Dies fühlte sich für sie originell und aufregend an und wie etwas, das sie selbst gerne sehen würden.
Byrne fügt hinzu, dass die Idee möglicherweise auch als Film funktioniert hätte, 'aber es ist schwieriger, solche Filme zu machen. Deshalb habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, es stattdessen als Serie zu machen. Weil ich halbstündige Komödien liebe, die Klassiker, wie 'Seinfeld' oder, oh je, mir fällt gerade nichts ein...' Rogen wirft hilfreich ein: 'Das war's. Es beginnt und endet mit Seinfeld.' Byrne lacht und ergänzt: 'Oder 'The Office', diese brillanten, halbstündigen Komödien – das geht definitiv in diese Richtung.'
Familie und Mutterschaft: Eine neue Perspektive
Neben ihrer erfolgreichen Karriere als Schauspielerin ist Rose Byrne auch Mutter. Ihr Sohn Rocco, der zum Zeitpunkt des Interviews 13 Monate alt war, hat ihr Leben und ihre Perspektiven verändert. Auf die Frage, ob die Mutterschaft ihr Reiseverhalten beeinflusst habe, antwortet sie: 'Das kann es nicht nicht.' Obwohl Rocco noch klein sei und sich gut anpasse, gehe sie davon aus, dass es später schwieriger werde. Sie versucht, sich an die Idee zu halten, dass man nicht viel braucht und alles Notwendige am nächsten Ort bekommen kann. 'Es gibt so viel Zeug', bemerkt sie.

Hat sie etwas an der Mutterschaft überrascht? 'Ich glaube nicht, dass einen wirklich etwas darauf vorbereiten kann – nicht einmal, wenn die Leute einem sagen, dass einen nichts darauf vorbereiten kann.' Sie gesteht, sich vorbereitet zu haben, 'wie eine Schauspielerin': Bücher gelesen, Kurse besucht und mit jedem gesprochen. Aber sie vergleicht es mit einer Szene: Man kann sich vorbereiten, so viel man will, aber nichts ist real, bis die andere Person vor einem steht. 'Dann passiert es wirklich.'
Rose Byrnes persönliche Vorlieben: Kaffee, Küche und Stil
Rose Byrne hat in New York und Sydney ihre ganz persönlichen Lieblingsorte. In New York empfiehlt sie für den besten Kaffee Abraço, ein Café in der Nähe einer kleinen Ecke in der 7th Street. Danach empfiehlt sie einen Spaziergang zum Cafe Mogador für ein marokkanisch-israelisches Frühstück und einen Besuch im Secondhand-Laden Tokio 7 – ein perfekter Morgen in New York. In Sydney ist das Edition Coffee Roasters an der Ecke Liverpool und Crown Street in Darlinghurst ihre erste Wahl für Kaffee, das zudem eine interessante japanische Speisekarte bietet.
Auch kulinarisch hat Byrne klare Präferenzen. In Sydney empfiehlt sie A Tavola in der Victoria Street in Darlinghurst als 'lecker'. In New York ist Il Buco, ein weiteres italienisches Restaurant, ihr Favorit. Ihre Vorliebe für italienische Küche könnte durch ihren Partner, den italienisch-kubanischen Schauspieler Bobby Cannavale, beeinflusst sein. Sie erzählt von Puerto Sagua, einem fantastischen kubanischen Restaurant in Miami, das 'direkt aus Kuba in den 60er Jahren' stammen könnte. Dort bestellt sie Picadillo, ein einfaches Gericht aus Hackfleisch mit Reis und Kochbananen.
In Bezug auf Mode sind ihr vor allem No. 6 Store in New York aufgefallen, bekannt für Clogs, aber auch für gut gemachte Kleider und Jumpsuits. Der Brooklyn Flea und der Melrose Trading Post in Los Angeles sind großartige Fundgruben für Möbel und Kleidung. Von den Designern nennt sie Ellery für auffällige Silhouetten und Être Cécile für süße Basics. Ihr eigener Stil ist eher basic und praktisch. Sie lebt in T-Shirts und Jeans und trägt oft Kleidung ihres Partners Bobby, insbesondere Herrenkleidung wie Kaschmirpullover und Hosen von Rag & Bone.
Reiseleidenschaft und australische Bucket List
Rose Byrne ist eine begeisterte Reisende, die bereits viele Orte auf der Welt gesehen hat. Eine ihrer denkwürdigsten Reisen führte sie nach Kambodscha, als sie mit 22 Jahren eine kleine Rolle in 'City of Ghosts' spielte und anschließend länger dort blieb. Sie war beeindruckt von der 'unglaublichen' Landschaft und den 'liebenswürdigen' Menschen. Auch Backpacking-Trips durch Europa und Indien gehören zu ihren Reiseerfahrungen. Sie ist stolz auf die 'Furchtlosigkeit' und 'Neugier' der Australier, die sie als Reisende auszeichnet.
Auf ihrer Bucket List stehen jedoch vor allem Reiseziele in ihrer Heimat Australien: der Daintree Nationalpark in Queensland, Kakadu und Uluru im Northern Territory. Sie möchte mehr von ihrem eigenen Land entdecken und erkunden.
Fazit: Rose Byrne – Eine globale Schauspielerin mit australischen Wurzeln
Rose Byrne verkörpert auf faszinierende Weise die Verbindung von internationalem Erfolg und australischer Bodenständigkeit. Zwischen den pulsierenden Straßen von New York und der entspannten Atmosphäre Sydneys hat sie sich ein Leben aufgebaut, das sowohl von ihrer erfolgreichen Karriere als Schauspielerin als auch von ihren persönlichen Werten und Vorlieben geprägt ist. Ihre Vielseitigkeit, ihr Humor und ihre authentische Art machen sie zu einer bemerkenswerten Persönlichkeit in der Welt des Films und darüber hinaus.
