Welche Pflanzen brauchen nicht viel Sonnenlicht oder Wasser?

Schattenpflanzen: Grüne Oasen ohne Sonnenlicht

12/07/2024

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Viele Wohnungen und Häuser haben Ecken, die wenig oder gar kein direktes Sonnenlicht abbekommen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Bereiche trist und pflanzenlos bleiben müssen. Es gibt eine Vielzahl an wunderschönen Zimmerpflanzen, die sich im Schatten oder Halbschatten pudelwohl fühlen und auch dunkle Räume in lebendige, grüne Oasen verwandeln können. In diesem Artikel stellen wir Ihnen eine breite Auswahl an Schattenpflanzen vor, von kleinen, pflegeleichten Gewächsen bis hin zu größeren Bäumen und Palmen, die auch in den dunkelsten Ecken Ihrer Wohnung gedeihen.

Welche Zimmerpflanze bei 10 Grad?
WIR STELLEN 10 KÜHLENDE ZIMMERPFLANZEN VOR, DIE SELBST AN DEN HEISSESTEN TAGEN EUER ZUHAUSE KÜHLEN. Kolbenfaden. Bogenhanf. Nestfarn. Gummibaum. Birkenfeige. Geigenfeige. Zimmerpalmen. Zimmeraralie.
Inhaltsverzeichnis

Kleine Zimmerpflanzen für dunkle Räume

Auch auf kleinem Raum lassen sich mit den richtigen Pflanzen grüne Akzente setzen. Hier sind einige empfehlenswerte Optionen für dunkle Ecken:

1. Bubikopf (Soleirolia soleirolii)

Der Bubikopf ist ein zierliches, moosähnliches Pflänzchen, das ursprünglich aus Sardinien und Korsika stammt. Er bildet dichte, grüne Polster und eignet sich hervorragend als Bodendecker in Töpfen oder Ampeln. Seine feinen, fadenartigen Stängel können bis zu 50 cm lang werden und bieten einen attraktiven Anblick, besonders in Hängeampeln.

Standort und Pflege:

  • Standort: Flur, Schlafzimmer, Treppenhaus (hell bis halbschattig)
  • Temperatur: Zimmertemperatur und kühler (Winter: mind. 5 °C, Sommer: max. 15 °C)
  • Erde: Hochwertige Blumenerde mit organischem Nährstoffvorrat (z.B. Plantura Bio-Universalerde)
  • Gießen: Regelmäßig gießen, Erde stets feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Blätter nicht benetzen.
  • Düngen: März bis August alle 4 Wochen mit organischem Flüssigdünger.
  • Umtopfen: Im Frühjahr in breite, flache Gefäße oder Ampeltöpfe mit gutem Wasserabfluss.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Lange Triebe bei zu dunklem und warmem Standort, absterbende Spitzen bei trockener Erde, mittig verkahlende Pflanzen sind überaltert.
  • Vermehrung: Durch Teilung im Frühjahr oder Stecklinge.

Tipp: Vermeiden Sie sowohl Trockenheit als auch Staunässe. Bei Bedarf kann der Bubikopf geschnitten werden, um seine Kugelform zu erhalten.

2. Efeutute (Epipremnum aureum)

Die Efeutute ist eine beliebte und pflegeleichte Kletterpflanze, die auch in dunkleren Ecken prächtig gedeiht. Sie stammt aus der Pazifikregion und zeichnet sich durch ihre herzförmigen, oft panaschierten Blätter aus. Als Hängepflanze oder an Rankhilfen ist sie ein echter Blickfang.

Standort und Pflege:

  • Standort: Schlafzimmer, Küche, Bad, Wohnzimmer (hell bis schattig)
  • Temperatur: Zimmertemperatur und wärmer (nie unter 16 °C)
  • Luftfeuchtigkeit: Erhöhte Luftfeuchtigkeit bevorzugt
  • Erde: Normale Zimmerpflanzenerde
  • Gießen: Feucht halten, Staunässe vermeiden.
  • Umtopfen: Alle 2 bis 3 Jahre.
  • Schneiden: Einfacher Rückschnitt möglich.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Gelbwerdende Blätter in geringem Umfang normal, Vergrünt und kümmert bei zu starkem Lichtmangel.
  • Vermehrung: Stecklinge im Frühjahr, bewurzelt leicht in Wasser.

Tipp: Auch die dekorative Gefleckte Efeutute (Scindapsus pictus) eignet sich gut für schattige Räume.

3. Grünlilie (Chlorophytum comosum)

Die Grünlilie ist eine robuste und anpassungsfähige Pflanze, die in nahezu jedem Raum gedeiht. Sie stammt aus Afrika und ist bekannt für ihre luftreinigenden Eigenschaften (obwohl dies wissenschaftlich nicht vollständig bestätigt ist). Ihre langen, schmalen Blätter, oft mit weißen oder gelben Streifen, machen sie zu einer attraktiven Hängepflanze.

Standort und Pflege:

  • Standort: Überall (hell bis halbschattig)
  • Temperatur: Ganzjährig mäßig warm (12 bis 22 °C), tolerant gegenüber Temperaturwechseln.
  • Erde: Kräftig humos, nährstoffreich, leicht sauer (z.B. Plantura Bio-Universalerde)
  • Gießen: Kurze Trockenperioden werden toleriert, Staunässe vermeiden, im Winter weniger gießen.
  • Düngen: Frühjahr bis Herbst alle 8 bis 14 Tage.
  • Umtopfen: Wenn sich Wurzeln nach oben drücken.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Braune Blattspitzen durch trockene Erde oder Luft, geknickte Blätter bei Wärme oder Lichtmangel.
  • Vermehrung: Kindel abtrennen und einpflanzen oder in Wasser bewurzeln lassen.

Tipp: Die Grünlilie ist sehr stresstolerant und pflegeleicht.

4. Kolbenfaden (Aglaonema commutatum)

Der Kolbenfaden, auch bekannt als Aglaonema, ist eine elegante Pflanze mit großen, oft bunt gemusterten Blättern. Er stammt von den Philippinen und Sulawesi und bevorzugt warme, schattige Standorte. Seine Blätter können bis zu 30 cm groß werden und verleihen jedem Raum einen tropischen Touch.

Standort und Pflege:

  • Standort: Schlafzimmer, Küche, Bad (hell bis halbschattig, keine pralle Sonne)
  • Temperatur: Zimmertemperatur oder wärmer (nicht unter 18 °C), warmer Boden.
  • Luftfeuchtigkeit: Feuchte Luft bevorzugt.
  • Gefäße: Flache, breite Pflanzgefäße (Flachwurzler).
  • Erde: Humusreich, locker und durchlässig (z.B. Plantura Bio-Blumenerde mit Blähton).
  • Gießen: Gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden.
  • Düngen: Sommer einmal wöchentlich, Winter alle 2 bis 3 Wochen.
  • Umtopfen: Bei Bedarf im Frühjahr.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Braune Blattflecken oder eingerollte Blattränder durch zu viel Sonne, welke Blätter durch zu viel oder zu wenig Wasser.
  • Vermehrung: Teilung und Ableger im Frühjahr beim Umtopfen.

5. Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia)

Die Glücksfeder ist eine äußerst pflegeleichte und robuste Pflanze, die auch unter widrigen Bedingungen gedeiht. Sie stammt aus den Wäldern Ostafrikas und ist bekannt für ihre glänzend grünen, fleischigen Blätter, die Wasser speichern können. Sie ist ideal für Pflanzenanfänger und Menschen, die wenig Zeit für die Pflanzenpflege haben.

Standort und Pflege:

  • Standort: Flur, Wohnzimmer (halbschattig bis schattig)
  • Temperatur: 17 °C bis 22 °C (Winter nicht unter 16 °C), verträgt trockene Luft und Heizungsnähe.
  • Erde: Palmenerde oder Zimmerpflanzenerde mit Tongranulat (z.B. Plantura Bio-Blumenerde mit Blähtonkugeln). Drainage wichtig.
  • Gießen: Eher weniger als zu viel, verträgt 4-wöchige Trockenzeit, Staunässe unbedingt vermeiden.
  • Düngen: April bis September mäßig düngen (z.B. Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger).
  • Schneiden: Kein Schnitt notwendig.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Vergilbung unterer Blätter oder Wurzelfäule bei Wasserüberschuss.
  • Vermehrung: Teilung, Blattstecklinge.

6. Schusterpalme (Aspidistra elatior)

Die Schusterpalme ist eine unglaublich genügsame und robuste Pflanze, die fast alles verzeiht. Sie stammt aus Ostasien und verträgt sowohl wenig Licht als auch Temperaturschwankungen und trockene Luft. Ihre dunkelgrünen, lanzettförmigen Blätter verleihen jedem Raum eine klassische Eleganz.

Standort und Pflege:

  • Standort: Flur, Schlafzimmer, Wohnzimmer (hell bis schattig, keine direkte Sonne)
  • Temperatur: 10 bis 20 °C, keine hohe Luftfeuchtigkeit notwendig.
  • Erde: Universalpflanzenerde mit 30 % Sandbeigabe, Drainage wichtig.
  • Gießen: Selten aber durchdringend gießen, oberflächliches Abtrocknen ermöglichen, Staunässe vermeiden.
  • Umtopfen: Alle 3 bis 4 Jahre im Frühling.
  • Düngen: Geringer Nährstoffbedarf, während Wachstumsperiode einmal pro Monat.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Schildläuse, Spinnmilben und Thripse bei Trockenheit, gelbe Blätter bei Staunässe, Sonnenbrand bei direkter Sonne.
  • Vermehrung: Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr.

Tipp: Weiß-bunte Varietäten benötigen etwas mehr Wärme.

Bäume, Sträucher und Palmen für dunkle Räume

Für größere, dunkle Räume eignen sich auch bestimmte Bäume, Sträucher und Palmen, die mit weniger Licht auskommen. Hier sind einige imposante Pflanzen, die auch im Schatten beeindrucken:

1. Calathea (Korbmarante)

Die Calathea, auch Korbmarante genannt, ist bekannt für ihre dekorativen Blätter, die oft auffällige Muster und Farben aufweisen. Sie stammt aus den Tropen und bewegt ihre Blätter im Tagesverlauf, was ihr den Beinamen „Gebetspflanze“ eingebracht hat. Calathea bevorzugt schattige Plätze und hohe Luftfeuchtigkeit.

Standort und Pflege:

  • Standort: Bad, Küche, Schlafzimmer (hell bis halbschattig, keine direkte Sonne)
  • Temperatur: 20 bis 24 °C (immer über 18 °C), Bodenkälte vermeiden.
  • Luftfeuchtigkeit: Hohe Luftfeuchtigkeit unbedingt erforderlich.
  • Erde: Lockere Grünpflanzenerde (z.B. Plantura Bio-Universalerde), Drainage wichtig.
  • Gießen: Gleichmäßig feucht halten, kalkarmes, temperiertes Wasser sprühen.
  • Düngen: April bis Oktober alle 3 bis 4 Wochen.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Spinnmilben bei trockener Luft.
  • Vermehrung: Ableger oder Teilung im Frühjahr.

2. Kentia-Palme (Howea forsteriana)

Die Kentia-Palme ist eine elegante und pflegeleichte Palme, die sich auch für dunklere Standorte eignet. Sie stammt von einer Insel östlich von Australien und ist bekannt für ihre aufrecht wachsenden, gefiederten Blätter. Sie ist ideal für Anfänger und verleiht jedem Raum ein tropisches Flair.

Standort und Pflege:

  • Standort: Überall (hell bis schattig, keine direkte Sonne)
  • Temperatur: Jungpflanzen über 18 °C, ältere können kühler stehen, luftig, hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Erde: Gut durchlässig und leicht sauer (Universalerde 1:1 mit Sand), Drainage wichtig.
  • Gießen: Einmal wöchentlich gießen, wenn Substrat angetrocknet ist, Winter seltener.
  • Düngen: Geringe Düngermenge wöchentlich April bis September.
  • Umtopfen: Höchstens alle 4 Jahre.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Schildläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Thripse, Rote Spinne bei zu trockener Luft.
  • Vermehrung: Samen (anspruchsvoll).

Tipp: Die Kentia-Palme verträgt auch etwas trockene Luft.

3. Strahlenaralie (Schefflera arboricola)

Die Strahlenaralie, auch Schefflera genannt, ist ein attraktiver Strauch oder kleiner Baum mit handförmigen Blättern. Sie stammt aus Taiwan und ist in einfarbigen und panaschierten Varianten erhältlich. Sie ist relativ pflegeleicht und verträgt auch schattigere Standorte.

Standort und Pflege:

  • Standort: Bad, Schlafzimmer (hell bis halbschattig am Ost- oder Westfenster)
  • Temperatur: Nicht unter 12 °C, kühlere Temperaturen in der Nacht empfehlenswert, luftig, ohne Zugluft, erhöhte Luftfeuchtigkeit.
  • Erde: Humoser und durchlässiger Boden (z.B. Plantura Bio-Universalerde).
  • Gießen: Mäßig feucht halten, Staunässe vermeiden, kalkarmes, temperiertes Wasser verwenden, häufig besprühen.
  • Düngen: März bis Oktober wöchentlich, Winter alle 4 Wochen.
  • Umtopfen: Junge Pflanzen jährlich, ältere alle 2 bis 3 Jahre.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Spinnmilben, Woll- oder Schildläusen, Blattläuse bei Trockenheit und/oder zu hohen Temperaturen, Blattabfall bei zu niedrigen Temperaturen.
  • Vermehrung: Abmoosen, Aussaat.

Tipp: Auch im Winter benötigt die Strahlenaralie etwas Sonnenlicht.

4. Zimmeraralie (Fatsia japonica)

Die Zimmeraralie ist eine schnell wachsende Pflanze mit großen, auffälligen Blättern, die an Ahornblätter erinnern. Sie verträgt dunkle und kühle Räume gut und ist daher ideal für Flure oder Treppenhäuser. Sie kann innerhalb weniger Jahre eine beachtliche Größe erreichen.

Standort und Pflege:

  • Standort: Flur, Küche, Treppenhaus (hell bis schattig, pralle Sonne vermeiden)
  • Temperatur: Mäßig warm, eher kühl, Winter unbedingt kühler (6 bis 10 °C), luftig, aber zugfrei, erhöhte Luftfeuchtigkeit.
  • Erde: Humose und nährstoffreiche Erde.
  • Gießen: Mäßig feucht halten, Sommer hoher Wasserbedarf.
  • Düngen: Häufig düngen (z.B. Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger).
  • Umtopfen: Alle 2 Jahre in größeres Gefäß, alte Pflanzen seltener.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Spinnmilben, Schildläuse und Thripse bei Lufttrockenheit und hohen Temperaturen, Pilzinfektion der Wurzeln bei Staunässe, hängende Blätter bei zu warmer und trockener Luft.
  • Vermehrung: Stecklinge, Abmoosen, Samen.

Tipp: Rückschnitt junger Pflanzen fördert Verzweigung.

Kakteen und Sukkulenten für dunkle Räume

Kakteen und Sukkulenten sind zwar in der Regel Sonnenanbeter, aber es gibt auch einige Arten, die etwas schattentoleranter sind und in dunkleren Räumen gedeihen können. Sie benötigen jedoch immer noch etwas Licht, auch wenn es nicht den ganzen Tag über direkte Sonne sein muss.

1. Bärentatze (Cotyledon tomentosa)

Die Bärentatze ist eine charmante Sukkulente mit dickfleischigen, behaarten Blättern, die an Bärentatzen erinnern. Sie toleriert weniger Licht als viele andere Sukkulenten, bevorzugt aber dennoch einen hellen Standort. Ihre gezackten Blattspitzen sind bräunlich gefärbt und bilden einen schönen Kontrast zum grünen Blatt.

Standort und Pflege:

  • Standort: Flur, Wohnzimmer (sonnig bis halbschattig)
  • Temperatur: Über 15 °C.
  • Erde: Wasserdurchlässiger Boden mit Dränage (z.B. Plantura Bio-Kräuter- und Aussaaterde).
  • Gießen: Geringer Wasserbedarf, Erde gut antrocknen lassen vor dem Gießen.
  • Düngen: Einmal im Monat März bis August.
  • Überwinterung: Bei ca. 15 °C und möglichst hell.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Schmier- und Wollläuse (vor allem im Winter).
  • Vermehrung: Blattstecklinge.

2. Bogenhanf (Sansevieria trifasciata)

Der Bogenhanf, auch Sansevieria genannt, ist eine äußerst pflegeleichte und robuste Sukkulente, die sich auch für dunklere Ecken eignet. Er ist bekannt für seine aufrechten, lanzettförmigen Blätter, die oft markante Musterungen aufweisen. Der Bogenhanf ist zudem luftreinigend und gibt nachts Sauerstoff ab.

Standort und Pflege:

  • Standort: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Flur (optimal sonnig bis halbschattig, aber tolerant gegenüber Abweichungen)
  • Temperatur: Sommer 21 bis 24 °C (höher wird toleriert), Winter nicht unter 15 °C, Zugluft meiden.
  • Erde: Zimmerpflanzenerde 1:1 mit Sand oder Kakteen- und Sukkulentenerde, Drainage wichtig.
  • Gießen: Lieber trocken als zu feucht.
  • Düngen: Sommer schwach düngen.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Fäulnis durch Nässe.
  • Vermehrung: Teilung oder Blattstecklinge.

Tipp: Bogenhanf gibt vor allem nachts Sauerstoff ab.

3. Zebrakaktus (Haworthia)

Der Zebrakaktus, auch Haworthia genannt, ist eine kleine, anpassungsfähige Sukkulente mit dicken, oft gestreiften Blättern. Er ist relativ schattentolerant und eignet sich gut für dunklere Fensterbänke oder Regale. Seine Musterungen erinnern an ein Zebra, daher der Name.

Standort und Pflege:

  • Standort: Wohnzimmer, Küche, Flur (hell bis halbschattig)
  • Erde: Nährstoffarm und durchlässig (z.B. Kräutererde mit Bims-, Lavasplitt und Quarzsand), Drainage wichtig. Flacher, breiter Topf.
  • Gießen: Wenig gießen, von unten, Staunässe vermeiden, Erde abtrocknen lassen, kein Gießen Juli bis August (Ruhepause).
  • Düngen: Winter nicht düngen, restliches Jahr alle 2 bis 3 Monate.
  • Überwinterung: Bei 5 bis 15 °C.
  • Umtopfen: Erst wenn Pflanze Topf bedeckt.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Wurzel- und Blattfäule bei Staunässe, Schmier-, Wurzel- und Schildläuse (selten).
  • Vermehrung: Abtrennung bewurzelter Ableger, unbewurzelte Ableger trocknen lassen und in Erde stecken, Aussaat möglich.

Tipp: Je wärmer, desto heller sollte der Standort sein.

4. Zwergpfeffer (Peperomia)

Der Zwergpfeffer, auch Peperomia genannt, ist eine vielfältige Gattung mit vielen verschiedenen Arten, die sich in Blattform und -farbe stark unterscheiden. Viele Arten sind schattentolerant und eignen sich gut für dunklere Räume. Sie haben fleischige Blätter und sind relativ pflegeleicht.

Standort und Pflege:

  • Standort: Schlafzimmer, Küche, Badezimmer (hell bis halbschattig, kein direktes Sonnenlicht)
  • Temperatur: Zimmertemperatur oder wärmer (Winter immer mind. 18 °C), erhöhte Luftfeuchtigkeit.
  • Erde: Humos, leicht sauer, Drainage wichtig.
  • Gießen: Immer mäßig feucht halten.
  • Düngen: Sommer etwas düngen, Luftfeuchtigkeit durch Sprühen erhöhen.
  • Umtopfen: Nach Bedarf.

Probleme und Vermehrung:

  • Schadbilder: Spinnmilben bei trockener Luft, Fäulnis der Wurzeln, Blätter und Triebe bei hoher Feuchtigkeit und niedrigen Temperaturen.
  • Vermehrung: Kopf- oder Blattstecklinge im Frühjahr.

Mit dieser Auswahl an Schattenpflanzen können Sie auch dunkle Räume in grüne, lebendige Wohlfühloasen verwandeln. Achten Sie auf die individuellen Bedürfnisse der Pflanzen in Bezug auf Standort, Pflege und Wasserbedarf, und schon bald werden Sie sich an üppigem Grün in Ihrem Zuhause erfreuen können!

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