Was ist besser, Keramikpfanne oder Edelstahlpfanne?

Keramikpfannen im Test: Welche ist die Beste?

01/08/2024

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Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Bratpfanne und fragen sich, ob eine Keramikpfanne die richtige Wahl ist? Teflon-Pfannen scheinen von gestern, und Keramik wird als gesündere und umweltfreundlichere Alternative gefeiert. Doch was steckt wirklich hinter dem Hype? Sind Keramikpfannen tatsächlich besser als ihre Teflon-Pendants? Wir haben 22 Keramikpfannen auf Herz und Nieren geprüft, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen. In diesem umfassenden Artikel erfahren Sie alles über Vor- und Nachteile von Keramikpfannen, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Modelle in unserem Test besonders gut abgeschnitten haben.

Welche ist die beste Keramik Bratpfanne?
Die beste keramisch beschichtete Pfanne für die meisten ist die Fissler Ceratal Classic in 28 Zentimetern Durchmesser. Ihr steifer Aluminium-Korpus ist solide und speichert mit dem dicken Boden eine Zeit lang Restwärme. Der Kunststoffgriff sitzt absolut fest und hat eine matte, rutschfeste Oberfläche.
Inhaltsverzeichnis

Was sind Keramikpfannen eigentlich?

Der Begriff "Keramikpfanne" kann etwas irreführend sein, denn die Pfannen bestehen in der Regel nicht komplett aus Keramik. Vielmehr handelt es sich um Pfannen aus Aluminium oder Edelstahl, die mit einer dünnen Schicht aus keramikähnlichen Materialien beschichtet sind. Diese Beschichtung wird durch ein spezielles Verfahren erzeugt, bei dem organische und anorganische Stoffe unter Druck und hohen Temperaturen umgewandelt werden. Das Ergebnis ist eine hybride Beschichtung, die viele Eigenschaften von Keramik aufweist: Härte, Hitzebeständigkeit und eine gewisse Antihaftwirkung.

Vorteile von Keramikpfannen

Keramikpfannen erfreuen sich großer Beliebtheit, und das aus guten Gründen:

  • Hohe Hitzebeständigkeit: Keramikbeschichtungen sind extrem hitzebeständig und vertragen Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius – deutlich mehr als Teflon-Pfannen, die maximal 260 Grad aushalten.
  • Kratzfestigkeit: Im Vergleich zu Teflon sind Keramikbeschichtungen kratzfester. Viele Hersteller erlauben sogar die Verwendung von nicht-scharfen Metallwerkzeugen. Allerdings sollte man dennoch vorsichtig sein, um die Lebensdauer der Beschichtung zu verlängern.
  • Gesundheitliche Aspekte: Keramik gilt als gesundheitlich unbedenklich und setzt auch bei hohen Temperaturen keine schädlichen Dämpfe frei, im Gegensatz zu Teflon, bei dessen Herstellung bedenkliche Stoffe freigesetzt werden können.
  • Umweltfreundlicher (vermeintlich): Obwohl auch die Herstellung von Keramikbeschichtungen umweltbelastend ist, werben Hersteller oft mit der Umweltfreundlichkeit von Keramikpfannen im Vergleich zu Teflon.

Nachteile von Keramikpfannen

Trotz ihrer Vorteile haben Keramikpfannen auch einige Schwächen, die man kennen sollte:

  • Nachlassende Antihaftwirkung: Der größte Nachteil von Keramikpfannen ist die relativ schnell nachlassende Antihaftwirkung. Während neue Keramikpfannen anfangs mit Teflon mithalten können, lässt die Antihaftwirkung im Laufe der Zeit spürbar nach.
  • Empfindlichkeit gegenüber Bedienfehlern: Die Lebensdauer der Antihaftwirkung hängt stark von der richtigen Handhabung und Pflege ab. Falsches Öl, zu hohe Temperaturen oder aggressive Reinigungsmittel können die Beschichtung schnell beschädigen.
  • Preis: Hochwertige Keramikpfannen können teurer sein als vergleichbare Teflon-Pfannen.
  • Nicht immer spülmaschinenfest: Viele Hersteller empfehlen die Reinigung per Hand, da Spülmaschinen-Tabs die Beschichtung angreifen können.

Keramikpfannen im Test: Unsere Empfehlungen

In unserem umfassenden Test haben wir 22 Keramikpfannen verschiedener Hersteller und Preisklassen unter die Lupe genommen. Hier sind unsere Top-Empfehlungen in der Kurzübersicht:

Testsieger: Fissler Ceratal Classic

Die in Deutschland hergestellte Fissler Ceratal Classic überzeugt in allen Bereichen: Verarbeitung, Griffergonomie und Beschichtung sind erstklassig. Besonders positiv fiel die geringe Hohlwölbung beim Braten auf, wodurch das Fett in der Mitte der Pfanne bleibt und nicht zum Rand abfließt. Die Fissler Ceratal Classic ist ein echter Allrounder und unser klarer Testsieger.

Weitere Details zum Testsieger in der Vergleichstabelle

Auch gut: Onyx 2. Gen (2023)

Die Onyx 2. Gen (2023) setzt auf eine innovative Wabenstruktur, um die Keramikbeschichtung zu schützen. Durch diese Konstruktion berühren Metallwerkzeuge die Beschichtung nicht direkt, was die Lebensdauer verlängern soll. Die Onyx 2. Gen (2023) ist ideal für alle, die eine robuste und langlebige Keramikpfanne suchen, die auch den Einsatz von Metallwerkzeugen (eingeschränkt) verträgt.

Weitere Details zur Onyx 2. Gen (2023) in der Vergleichstabelle

Kochen und garen: Stoneline Future Schmorpfanne

Die Stoneline Future Schmorpfanne ist ein wahres Multitalent. Mit ihrem hohen Rand und dem praktischen Siebdeckel eignet sie sich nicht nur zum Braten, sondern auch ideal zum Kochen und Schmoren. Der aufstellbare Deckel ist ein cleveres Detail, das Kondenswasser zurück in die Pfanne leitet und Platz in der Küche spart. Die Stoneline Future ist die perfekte Wahl für alle, die eine vielseitige und praktische Pfanne suchen.

Weitere Details zur Stoneline Future Schmorpfanne in der Vergleichstabelle

Schwere Qualität: Greenkitchen Zen-Pan 24cm

Die Greenkitchen Zen-Pan 24cm besticht durch ihre schwere und solide Qualität. Der dicke Boden sorgt für eine optimale Wärmespeicherung und ist ideal zum scharfen Anbraten. Die kreisförmigen Rillen im Boden schützen die Keramikbeschichtung zusätzlich. Die Greenkitchen Zen-Pan 24cm ist eine Investition in Langlebigkeit und beste Bratergebnisse.

Warum kein Olivenöl in beschichtete Pfanne?
Keramik-Beschichtung nicht mit Olivenöl nutzen Die Antihaft-Beschichtung aus Keramik verträgt allerdings kein kalt gepresstes Olivenöl, weil durch die darin enthaltenen Teerharze die Beschichtung verkleben kann. Im ungünstigsten Fall ist die Pfanne schon nach einmaligem Braten mit kalt gepresstem Olivenöl kaputt.

Weitere Details zur Greenkitchen Zen-Pan 24cm in der Vergleichstabelle

Preistipp: Ikea Hemkomst

Die Ikea Hemkomst ist unser Preistipp im Test. Trotz ihres günstigen Preises überzeugt sie mit einer guten Antihaftwirkung und einer geringen Hohlwölbung. Die Ikea Hemkomst ist eine solide und preiswerte Wahl für den täglichen Gebrauch.

Weitere Details zur Ikea Hemkomst in der Vergleichstabelle

Vergleichstabelle: Top 5 Keramikpfannen im Test

ModellVorteileNachteile
Fissler Ceratal ClassicBeste Antihaft-Eigenschaften, Fett bleibt mittig, Kratzfest & robust, Ergonomischer Griff, Gute RestwärmespeicherungKein Gießrand
Onyx 2. Gen (2023)Waben schützen Beschichtung, Metallwerkzeug eingeschränkt nutzbar, Scharfes Anbraten mit Rösten, Solider GriffGeringe Restwärmespeicherung, Edelstahl verfärbt
Stoneline Future SchmorpfanneEnergiesparender Deckel, Seitliche Ausgießer, Hoher Rand und Deckel, Wiederbeschichtungs-Service, Beste Antihaft-EigenschaftenGriff wackelt etwas
Greenkitchen Zen-Pan 24cmSchwere, solide Stahlpfanne, Dicker Boden: Wärmespeicher, Rillen schützen Beschichtung, Mit DeckelEi: Anfangs Spatel nötig, Edelstahl verfärbt
Ikea HemkomstGeringe Hohlwölbung, Ergo-Griff, Wandung stabil, Hoher RandKeine Tropfkante

Alternativen zu Keramikpfannen: Teflon und Emaille

Neben Keramikpfannen gibt es auch Pfannen mit Teflon- oder Emaille-Beschichtung. Jede Beschichtungsart hat ihre Vor- und Nachteile:

Teflonpfannen

Teflon (PTFE) ist bekannt für seine hervorragende Antihaftwirkung und ist in der Regel günstiger als Keramik. Teflonpfannen sind ideal für empfindliche Speisen wie Eier oder Fisch. Allerdings sind sie weniger hitzebeständig und kratzempfindlicher als Keramikpfannen. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der Herstellung von Teflon, bei der gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden können.

Emaillepfannen

Emaille ist ein sehr robustes und langlebiges Material mit guter Hitzebeständigkeit. Emaillepfannen sind kratzfest und leicht zu reinigen. Allerdings haben sie eine schlechtere Antihaftwirkung als Keramik- oder Teflonpfannen und erfordern mehr Fett beim Braten. Emaillepfannen sind eine gute Wahl für alle, die Wert auf Langlebigkeit und Robustheit legen und bereit sind, Abstriche bei der Antihaftwirkung zu machen.

Tipps für die richtige Verwendung und Pflege von Keramikpfannen

Damit Ihre Keramikpfanne lange hält und Ihnen gute Dienste leistet, ist die richtige Verwendung und Pflege entscheidend:

  • Verwenden Sie das richtige Öl: Vermeiden Sie kaltgepresste Öle, da diese bei niedrigen Temperaturen verbrennen und eine klebrige Schicht auf der Beschichtung hinterlassen können. Verwenden Sie stattdessen raffinierte Öle oder hitzebeständige Fette wie Butterschmalz, Sonnenblumenöl oder Rapsöl.
  • Vermeiden Sie Überhitzung: Erhitzen Sie die Pfanne nicht übermäßig stark. Die angegebenen 400 Grad sind ein theoretischer Wert. In der Praxis reichen Temperaturen bis maximal 210 Grad Celsius zum Braten aus. Achten Sie auf Rauchentwicklung, da dies ein Zeichen für zu hohe Hitze ist.
  • Langsam aufheizen: Gerade auf Induktionsherden sollten Sie die Leistung langsam hochfahren, um Temperaturschocks zu vermeiden, die zu Rissen in der Beschichtung führen können.
  • Reinigung per Hand: Reinigen Sie die Pfanne nach jedem Gebrauch per Hand mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Schwamm oder Tuch. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, Stahlschwämme und die Spülmaschine.
  • Keine Metallwerkzeuge: Verwenden Sie zum Wenden und Rühren in der Pfanne Holz- oder Kunststoffutensilien, um die Beschichtung nicht zu beschädigen.

Fazit: Keramikpfannen – eine gute Wahl mit Einschränkungen

Keramikpfannen sind eine interessante Alternative zu Teflon-Pfannen, besonders für gesundheitsbewusste Käufer, die Wert auf hohe Hitzebeständigkeit und eine gewisse Kratzfestigkeit legen. Die Antihaftwirkung neuer Keramikpfannen ist anfangs sehr gut, lässt aber im Laufe der Zeit nach. Mit der richtigen Pflege und Handhabung können Sie die Lebensdauer Ihrer Keramikpfanne jedoch verlängern. Unser Test hat gezeigt, dass es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen gibt. Wenn Sie bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben, empfehlen wir den Testsieger Fissler Ceratal Classic oder die Onyx 2. Gen (2023) für höchste Ansprüche. Für preisbewusste Käufer ist die Ikea Hemkomst eine solide Option. Letztendlich hängt die beste Wahl aber von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Keramikpfannen

Sind Keramikpfannen gesundheitsschädlich?

Nein, Keramikpfannen gelten als gesundheitlich unbedenklich, da sie auch bei hohen Temperaturen keine schädlichen Dämpfe freisetzen. Allerdings sollte man auf die Qualität der Pfanne achten und im Zweifelsfall Produkte namhafter Hersteller bevorzugen.

Wie gut sind emaillierte Pfannen?
In der richtigen Zusammensetzung hat sie ideale Eigenschaften für Küchenutensilien wie Töpfe und Pfannen. Hochwertige Emaille Töpfe und emaillierte Pfannen haben viele Vorteile. Sie sind lebensmittelecht, hitzefest, rostfrei, hygienisch, leicht zu reinigen und dabei gleichzeitig auch noch hübsch.

Wie lange hält die Antihaftbeschichtung einer Keramikpfanne?

Die Lebensdauer der Antihaftbeschichtung einer Keramikpfanne ist kürzer als bei Teflonpfannen und hängt stark von der richtigen Pflege und Nutzung ab. Bei guter Behandlung kann sie jedoch einige Jahre halten.

Kann man in Keramikpfannen Öl verwenden?

Ja, man kann und sollte sogar Öl in Keramikpfannen verwenden. Allerdings sollten Sie raffinierte Öle oder hitzebeständige Fette verwenden und kaltgepresste Öle vermeiden.

Wie reinigt man eine Keramikpfanne richtig?

Reinigen Sie Keramikpfannen per Hand mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Schwamm oder Tuch. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, Stahlschwämme und die Spülmaschine.

Welche Pfanne ist besser: Keramik oder Teflon?

Ob Keramik oder Teflon besser ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Teflonpfannen haben eine bessere Antihaftwirkung und sind oft günstiger, während Keramikpfannen hitzebeständiger und kratzfester sind und als gesünder gelten.

Was ist der Unterschied zwischen Aluminium- und Edelstahl-Keramikpfannen?

Aluminiumpfannen heizen schneller auf und verteilen die Wärme gut, können sich aber bei dünner Wandstärke verformen. Edelstahlpfannen sind robuster und langlebiger, speichern Wärme besser, heizen aber langsamer auf. Hochwertige Edelstahlpfannen haben oft einen Aluminiumkern im Boden, um die Wärmeleitung zu verbessern.

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