Ist ein Bubikopf essbar?

Ist Bubikopf giftig? Pflegeleichte Zimmerpflanze

18/03/2026

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Der Bubikopf, botanisch als Soleirolia soleirolii bekannt, ist eine beliebte Zimmerpflanze, die oft Fragen zur Giftigkeit aufwirft. Gerüchte halten sich hartnäckig, dass diese zarte, immergrüne Pflanze giftig sei – doch das stimmt so nicht! Dieser Artikel räumt mit diesen Mythen auf und liefert Ihnen umfassende Informationen zur Pflege, Vermehrung und dem idealen Standort für Ihren Bubikopf. Erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um diese unkomplizierte und dekorative Pflanze in Ihrem Zuhause erfolgreich zu kultivieren.

Ist Bubikopf giftig?
Krankheiten und Schädlingen Ansonsten ist der Bubikopf eine Zimmerpflanze, an der Sie jahrelang Freude haben werden… Lubera-Tipp: entgegen mancher Behauptungen sind Bubiköpfe nicht giftig!!!
Inhaltsverzeichnis

Bubikopf: Eine unkomplizierte Schönheit

Der Bubikopf, auch bekannt als Pfennigkraut oder Grasstern, stammt ursprünglich aus den Mittelmeerregionen Sardinien und Korsika. Sein charmantes Aussehen verdankt er den unzähligen, winzigen, glänzend grünen Blättchen, die dichte, teppichartige Polster bilden. Je nach Sorte variiert die Farbe von hellem Gelbgrün bis zu dunklerem Graugrün. Diese niedrige, kriechende Pflanze ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch äußerst pflegeleicht und vielseitig einsetzbar. Ob in Töpfen, Schalen oder Ampeln – der Bubikopf ist ein echter Hingucker und bringt frisches Grün in jeden Raum.

Ist Bubikopf giftig? Entwarnung für Mensch und Tier

Die wichtigste Frage zuerst: Nein, der Bubikopf ist nicht giftig! Entgegen mancher Behauptungen sind alle Teile der Soleirolia soleirolii ungiftig für Menschen und Tiere, einschließlich Katzen und Hunde. Sie können also beruhigt sein, wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, die gerne mal an Pflanzen knabbern. Diese Information wird auch in Fachartikeln und Ratgebern für Haustierbesitzer bestätigt, die den Bubikopf als katzenfreundliche Zimmerpflanze empfehlen. Es gibt keine bekannten Fälle von Vergiftungen durch den Verzehr von Bubikopf. Die Verwechslung mit giftigen Pflanzen oder die unbegründete Annahme der Giftigkeit basieren vermutlich auf dem Namen „Bubikopf“, der vielleicht Assoziationen zu anderen, weniger harmlosen Pflanzen weckt. Es ist jedoch wichtig, zwischen dem Bubikopf (Soleirolia soleirolii) und der Endivien-Sorte 'Bubikopf' (Cichorium endivia 'Bubikopf') zu unterscheiden. Die Endivie 'Bubikopf' ist essbar, aber es handelt sich um eine völlig andere Pflanze als die Zimmerpflanze Soleirolia soleirolii, um die es hier geht.

Der ideale Standort für den Bubikopf

Der Bubikopf ist in Bezug auf seinen Standort recht anpassungsfähig, bevorzugt jedoch einen hellen bis halbschattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Direkte Mittagssonne kann die zarten Blätter verbrennen. Ein Fensterplatz nach Osten oder Westen ist ideal. Auch ein Standort etwas weiter vom Südfenster entfernt ist geeignet. Im Sommer kann der Bubikopf auch gerne im Freien stehen, beispielsweise auf dem Balkon oder der Terrasse, solange er vor praller Sonne geschützt ist. Temperaturen zwischen 5°C und 30°C verträgt der Bubikopf problemlos, optimal sind jedoch Temperaturen zwischen 18°C und 24°C. Im Winter sollte die Temperatur nicht dauerhaft unter 5°C fallen. Der Bubikopf eignet sich sowohl für die Haltung in Blumentöpfen und -schalen als auch als Ampelpflanze. In Ampeln kommen seine kriechenden Triebe besonders gut zur Geltung.

Ist Bubikopf giftig?
Krankheiten und Schädlingen Ansonsten ist der Bubikopf eine Zimmerpflanze, an der Sie jahrelang Freude haben werden… Lubera-Tipp: entgegen mancher Behauptungen sind Bubiköpfe nicht giftig!!!

Pflege-Tipps für einen gesunden Bubikopf

Die Pflege des Bubikopfs ist denkbar einfach und macht ihn zu einer idealen Pflanze für Anfänger. Hier sind die wichtigsten Pflege-Tipps im Überblick:

Gießen

Der Bubikopf hat einen gleichmäßigen Wasserbedarf über das ganze Jahr hinweg. Die Erde sollte immer leicht feucht gehalten werden, aber Staunässe unbedingt vermieden werden. Gießen Sie regelmäßig, sobald die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist. Im Sommer kann dies tägliches Gießen bedeuten, im Winter etwas weniger häufig. Verwenden Sie am besten zimmerwarmes, kalkarmes Wasser. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für den Bubikopf von Vorteil, daher freut er sich über regelmäßiges Besprühen mit Wasser, besonders im Winter, wenn die Heizungsluft trocken ist.

Düngen

Der Nährstoffbedarf des Bubikopfs ist gering bis mittel. Um ein üppiges Wachstum zu fördern, können Sie den Bubikopf während der Wachstumsperiode von Frühjahr bis Herbst alle 14 Tage mit einem flüssigen Grünpflanzendünger düngen. Im Winter ist Düngen in der Regel nicht notwendig. Achten Sie auf die Dosierungsanleitung des Düngers, um eine Überdüngung zu vermeiden.

Schneiden

Der Bubikopf ist von Natur aus kugelförmig, kann aber durch regelmäßiges Schneiden in jede gewünschte Form gebracht werden. Besonders als Ampelpflanze kann er ungestört seine filigranen Triebe nach unten wachsen lassen. Wenn dies jedoch nicht gewünscht ist oder die Pflanze zu dicht wird, können Sie die Triebe einfach mit einer Schere kürzen. Ein Schnitt ist auch dann ratsam, wenn welke oder unansehnliche Triebe vorhanden sind. Entfernen Sie diese, um das Wachstum neuer Triebe anzuregen. Wenn der Bubikopf zu stark wuchert oder lange, blattlose Triebe bildet, kann dies ein Zeichen für einen zu dunklen Standort sein. In diesem Fall sollte die Pflanze nach dem Rückschnitt an einen helleren Ort umziehen.

Bubikopf vermehren: kinderleicht

Die Vermehrung des Bubikopfs ist denkbar einfach und gelingt in der Regel problemlos. Es gibt zwei gängige Methoden:

Stecklinge

Die Vermehrung über Stecklinge ist die einfachste Methode. Schneiden Sie einfach einige gesunde Triebe von der Mutterpflanze ab. Diese sollten etwa 5-10 cm lang sein. Entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie die Stecklinge in feuchte Anzuchterde oder Wasser. Bubikopf-Stecklinge wurzeln sehr schnell, oft schon innerhalb weniger Tage. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, können die Stecklinge in separate Töpfe mit Blumenerde gepflanzt werden.

Wie viel kostet ein Bubikopf?
Artikelnummer: 1038001ab 1 Stück1,99 €*ab 24 Stück1,95 €*ab 96 Stück1,89 €*

Teilung

Eine weitere einfache Methode ist die Teilung des Wurzelballens. Diese Methode eignet sich besonders gut beim Umtopfen im Frühjahr. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und teilen Sie den Wurzelballen vorsichtig mit einem scharfen Messer oder den Händen in mehrere Teile. Achten Sie darauf, dass jeder Teil ausreichend Wurzeln und Triebe besitzt. Pflanzen Sie die einzelnen Teile in separate Töpfe mit frischer Blumenerde.

Krankheiten und Schädlinge beim Bubikopf

Der Bubikopf ist erfreulicherweise sehr robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Bei richtiger Pflege sind Probleme selten. Falsche Pflege, insbesondere zu viel Wasser, kann jedoch zu Problemen führen. Staunässe kann Wurzelfäule verursachen, die zum Absterben der Pflanze führen kann. Achten Sie daher immer auf eine gute Drainage und vermeiden Sie stehendes Wasser im Untersetzer. In seltenen Fällen kann es zu einem Befall mit Blattläusen oder Spinnmilben kommen, besonders bei trockener Heizungsluft im Winter. In diesem Fall können Sie die Schädlinge mit einem weichen Wasserstrahl abspülen oder ein biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel verwenden.

Fazit: Der Bubikopf – eine unbedenkliche und pflegeleichte Wahl

Der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine unkomplizierte, dekorative und ungiftige Zimmerpflanze suchen. Er ist leicht zu pflegen, vielseitig einsetzbar und einfach zu vermehren. Die falsche Annahme seiner Giftigkeit ist unbegründet. Sie können den Bubikopf bedenkenlos in Ihrem Zuhause aufstellen, auch wenn Sie Kinder oder Haustiere haben. Mit den richtigen Standort- und Pflegebedingungen wird Ihnen der Bubikopf lange Freude bereiten und Ihr Zuhause mit frischem Grün bereichern.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Bubikopf

Ist der Bubikopf giftig für Katzen?
Nein, der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) ist nicht giftig für Katzen. Alle Teile der Pflanze sind ungiftig.
Ist der Bubikopf giftig für Kinder?
Nein, auch für Kinder ist der Bubikopf ungiftig. Es besteht keine Gefahr beim Kontakt mit der Pflanze oder beim versehentlichen Verzehr kleiner Mengen.
Welchen Standort bevorzugt der Bubikopf?
Der Bubikopf bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ein Ost- oder Westfenster ist ideal.
Wie oft muss ich den Bubikopf gießen?
Gießen Sie den Bubikopf regelmäßig, sobald die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist. Die Erde sollte immer leicht feucht sein, aber Staunässe vermieden werden.
Wie vermehre ich den Bubikopf?
Der Bubikopf lässt sich einfach über Stecklinge oder Teilung des Wurzelballens vermehren.

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