Welche Rosensorten haben regenfeste Blüten?

Alte Rosen: Gallicas, Damaszener & Co.

30/07/2024

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Viele Rosenliebhaber schätzen die Schönheit und den Duft alter Rosensorten. Doch Gallicas, Damaszener, Zentifolien und Albas – auf den ersten Blick ähneln sich ihre Blüten oft sehr. Die Unterscheidung kann eine Herausforderung sein, da viele dicht gefüllte, geviertelte Blüten mit einer Rosette um ein Auge aufweisen. Dieser Artikel hilft Ihnen, die charakteristischen Merkmale dieser historischen Rosenklassen zu erkennen und die Vielfalt alter Rosen besser zu verstehen.

Wie viel kostet eine Rose in den USA?
Verbraucher müssen mit 4 bis 6 Dollar pro Blume rechnen, wie BloomNation herausfand. In New York steigt der Großhandelspreis von 1,50 Dollar auf 2,50 Dollar. Die Einzelhandelspreise steigen von 5 auf 8 Dollar pro Rose. Je nach Angebot und Qualität können die Preise um etwa 20 Prozent schwanken.
Inhaltsverzeichnis

Farbliche Vielfalt und Blütenformen

Ein erster Anhaltspunkt zur Unterscheidung kann die Farbe der Blüten sein. Gallicas präsentieren sich in einer breiten Palette von Rottönen, von zartrosa bis zu tiefem, samtigem Dunkelviolett. Auch gestreifte, gefleckte oder marmorierte Varianten sind bei ihnen zu finden. Damaszener-Rosen hingegen zeigen sich meist in Weiß oder Rosa, dunklere Farbtöne sind eher selten. Albas sind in der Regel weiß oder hellrosa blühend. Zentifolien schließlich bieten ein etwas breiteres Farbspektrum: Sie sind überwiegend rosa, können aber auch dunkle Töne wie einige Gallicas oder reines Weiß wie manche Damaszener aufweisen.

Unterscheidungsmerkmale im Wuchs und Laub

Auch wenn die Blütenpracht einmal fehlt, lassen sich deutliche Unterschiede zwischen den Rosenklassen erkennen. Oftmals verrät schon die Strauchform das Typische einer Rose.

Gallicas: Kompakt und aufrecht

Gallicas wachsen aufrecht und dichtbuschig. Ihre Blüten stehen meist nach oben gerichtet. Die Stacheln sind eher unregelmäßig und gerade, begleitet von Borsten, die sich mit der Hand abstreifen lassen. An älteren Trieben sind oft nur noch die Ansatzstellen der Stacheln und Borsten erkennbar. Das Laub der Gallicas ist derb und leicht stumpfgrün, niemals glänzend. Die Blattoberseite wirkt durch die Nervatur etwas strukturiert, fast „gewaffelt“. Der Kelch ist rundlich und deutlich vom Blütenstiel abgesetzt. Die Hagebutten sind ebenfalls rund.

Charakteristika der Gallica-Rose
MerkmalBeschreibung
WuchsformAufrecht, dicht
BlütenfarbeRosa bis dunkelviolett, gestreift, gefleckt möglich
StachelnUnregelmäßig, gerade, Borsten abstreifbar
LaubDerb, stumpfgrün, gewaffelt
KelchRundlich, abgesetzt
HagebuttenRund

Damaszener: Locker und breitwüchsig

Damaszener-Rosen zeigen einen lockeren, breitwüchsigen Habitus und werden oft höher als Gallicas. Ihre Triebe sind gebogen und reich verzweigt. Die Stacheln sind zahlreich, ungleichmäßig groß, etwas haken- oder sichelförmig mit breiter Basis. Das Laub ist frischgrün und leicht blasig, fast „ungebügelt“ wirkend. Die Blütenstiele sind dünn und lang und gehen ohne Absatz in den urnenförmigen Kelch über. Die Kelchblätter sind lang und gefiedert. In den Blütenständen sitzt die Mittelblüte tiefer und öffnet sich zuerst. Die Hagebutte ist länglich und unsymmetrisch am Stiel angewachsen.

Charakteristika der Damaszener-Rose
MerkmalBeschreibung
WuchsformLocker, breitwüchsig
BlütenfarbeWeiß oder rosa, selten dunkler
StachelnZahlreich, haken- oder sichelförmig
LaubFrischgrün, blasig
KelchUrnenförmig, fließend
HagebuttenLänglich, unsymmetrisch

Zentifolien: Üppig und überhängend

Zentifolien wachsen etwas sparrig und locker überhängend. Ihre Triebe können bis zu zwei Meter lang werden. Die schweren Blüten lassen die Zweige oft bis zum Boden hängen. Im Strauch wachsen häufig dünne Triebe durcheinander, was einen „unordentlichen“ Wuchs erzeugt. Die zahlreichen Stacheln sind unterschiedlich groß, meist hakig, dazwischen sitzen Borsten und Drüsen an den Trieben. Das Laub ist weicher und glatter als bei Gallicas und hängt oft nach unten. Die Knospen sind länglicher als die runden Gallica-Knospen und meist mit Drüsen besetzt. Ebenso ist der Kelch bedrüst und meist oval-elliptisch bis trichterförmig. Der Blütenstiel geht fließend in den Kelch über, ohne Absatz wie bei Gallicas oder Albas. Die dicht gefüllten Blüten sind groß und rundlich mit intensivem Duft. Sie blühen lange im Juni, wobei sich die Blüten nacheinander öffnen.

Charakteristika der Zentifolien-Rose
MerkmalBeschreibung
WuchsformSparrig, überhängend, „unordentlich“
BlütenfarbeMeist rosa, aber variabel
StachelnZahlreich, hakig, mit Borsten und Drüsen
LaubWeich, glatt, hängend
KelchTrichterförmig, bedrüst, fließend
HagebuttenNicht explizit im Text beschrieben

Albas: Hoch und elegant mit bläulichem Laub

Alba-Rosen sind meist hohe Sträucher mit langen, leicht übergebogenen Trieben. Typisch für sie ist das mehr oder weniger bläulich-graugrüne Laub. Die Blättchen sind auf der Oberseite leicht bereift, auf der Unterseite zart behaart. Junge Triebe sind bläulich bereift (eine abwischbare Wachsschicht). Die Stacheln sind ungleichmäßig verteilt und nicht sehr dicht, bei manchen Sorten nur wenige, bei anderen zahlreicher. Sie sind gleichförmiger als bei Damaszenern. Die Blüten stehen meist in kleinen Büscheln und sind mittelgroß bis groß, leicht gefüllt bis gefüllt. Der Kelch ist länglich, nicht rund wie bei Gallicas, aber ebenfalls deutlich vom Blütenstiel abgesetzt. Die Hagebutten ähneln Canina-Hagebutten, sind also länglich-eiförmig und glatt, deutlich vom Fruchtstiel abgesetzt.

Charakteristika der Alba-Rose
MerkmalBeschreibung
WuchsformHoch, übergebogen
BlütenfarbeWeiß oder hellrosa
StachelnUngleichmäßig verteilt, gleichförmiger
LaubBläulich-graugrün, bereift
KelchLänglich, abgesetzt
HagebuttenLänglich-eiförmig, glatt

Kreuzungen und Übergänge

Es ist wichtig zu beachten, dass es zwischen diesen Rosenklassen viele Kreuzungen gibt. Bei diesen Hybriden können mal die Merkmale der einen, mal die der anderen Klasse stärker ausgeprägt sein. Die Einteilung in die verschiedenen Klassen erfolgt meist nach den überwiegenden Merkmalen und ist nicht immer eindeutig nachvollziehbar. Dennoch bieten die hier beschriebenen Charakteristika eine wertvolle Orientierungshilfe, um die Schönheit und Vielfalt alter Rosen zu entdecken und zu genießen.

Häufige Fragen zu alten Rosen

Wie lange blühen alte Rosen?
Die meisten alten Rosen blühen einmalig im Jahr, meist im Juni oder Juli. Einige Sorten können eine Nachblüte im Herbst zeigen, diese ist aber in der Regel weniger üppig. Zentifolien blühen vergleichsweise lange im Juni.
Sind alte Rosen duftend?
Ja, viele alte Rosen sind bekannt für ihren intensiven und oft betörenden Duft. Besonders Damaszener und Zentifolien sind für ihren starken Duft berühmt.
Sind alte Rosen pflegeleicht?
Alte Rosen gelten generell als robust und winterhart. Sie sind oft weniger anfällig für typische Rosenkrankheiten als moderne Sorten. Ein jährlicher Rückschnitt und eine gute Nährstoffversorgung fördern ihre Gesundheit und Blütenfülle.
Wo kann man alte Rosen kaufen?
Viele spezialisierte Rosenschulen und Gärtnereien führen ein großes Sortiment an alten Rosen. Auch online gibt es zahlreiche Anbieter, die alte Rosensorten versenden.

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