06/10/2024
Bäume mit großen Blättern sind wahre Meisterwerke der Natur. Sie ziehen die Blicke auf sich und verleihen Landschaften und Gärten eine besondere, oft exotische Note. Die Größe ihrer Blätter ist nicht nur ein ästhetisches Merkmal, sondern auch ein Zeichen für ihre ökologische Anpassungsfähigkeit und ihre besonderen Eigenschaften. Große Blätter ermöglichen eine stärkere Transpiration und eine höhere Photosyntheserate, was für das Wachstum und die Vitalität der Bäume von entscheidender Bedeutung ist. Zudem bieten sie einen besseren Schutz vor Wind und Sonne.

- Ahornblättrige Platane (Platanus hispanica)
- Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
- Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)
- Brotfruchtbaum (Artocarpus altilis)
- Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)
- Essigbaum (Rhus typhina)
- Feige (Ficus carica)
- Flammenbaum (Delonix regia)
- Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
- Gurkenbaum (Averrhoa bilimbi)
- Indianerbanane (Asimina triloba)
- Mango (Mangifera indica)
- Maulbeeren (Morus alba)
- Reispapierbaum (Tetrapanax papyrifer)
- Roteiche (Quercus rubra)
- Rotes Sandelholz (Adenanthera pavonina)
- Teakbaum (Tectona grandis)
- Trompetenbaum (Catalpa bignonioides)
- Turibaum (Sesbania grandiflora)
- Weinrebe (Vitis vinifera)
- Häufig gestellte Fragen
Ahornblättrige Platane (Platanus hispanica)
Die Ahornblättrige Platane ist ein imposanter Baum, der in weiten Teilen der Holarktis verbreitet ist. Ihr bevorzugter Standort sind Auwälder. Sie zeichnet sich durch einen ausladenden Wuchs und eine abblätternde Borke aus. Die Platane ist sommergrün und kann eine Wuchshöhe von 20 bis 45 Metern erreichen, bei einer Wuchsbreite von 10 bis 25 Metern. Ihre Blätter sind mit einer Größe von 15 bis 25 cm beeindruckend. Sie sind fünflappig und ähneln in ihrer Form Ahornblättern, was der Platane ihren Namen gibt. Im Sommer präsentieren sie sich in einem tiefen Grün, bevor sie sich im Herbst gelborange färben. Die Blütezeit der Platane liegt im Mai, wobei sie unscheinbare Kätzchen bildet. Die weiblichen Blüten sind karminrot, während die männlichen Blüten gelbgrün und kleiner sind. Die Ahornblättrige Platane bevorzugt sonnige Standorte, toleriert aber auch Halbschatten. Sie ist anspruchslos und bevorzugt ausreichend feuchte Böden, die schwach sauer bis schwach alkalisch sein können. Eine Besonderheit ist die Verwechslungsgefahr mit Ahornarten aufgrund der ähnlichen Blattform.
Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
Der Berg-Ahorn ist in Mittel- bis Südosteuropa heimisch und kommt auch vereinzelt im restlichen Europa sowie im Nordkaukasus vor. Er wächst aufrecht und bildet eine Schirmkrone. In hohem Alter blättert seine Borke ab, ähnlich wie bei Platanen. Auch der Berg-Ahorn ist sommergrün. Er erreicht eine Wuchshöhe von 8 bis 30 Metern und eine Wuchsbreite von 12 bis 25 Metern. Seine Blätter können bis zu 20 cm lang und 15 cm breit werden. Sie sind fünflappig, mit einer dunkelgrünen Oberseite und einer helleren Unterseite. Der Berg-Ahorn blüht erst ab einem Alter von etwa 25 Jahren. Seine Blüten sind gelbgrün und unscheinbar und erscheinen als Rispenblüten im Mai. Als Frucht bildet er Flügelnüsse mit je zwei Nüsschen. Der Berg-Ahorn bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit ausreichend Luftfeuchtigkeit und viel Platz. Er ist kalkliebend, anspruchslos und bevorzugt frische oder feuchte, tiefgründige Böden. Zu beachten ist, dass die Früchte, Keimlinge und Laubblätter des Berg-Ahorns für Pferde giftig sind. Es gibt viele Ahornarten mit großen Blättern, sodass der Berg-Ahorn nur eine von vielen Optionen ist.
Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)
Der Blauglockenbaum stammt ursprünglich aus West- bis Zentralchina. Er wächst aufrecht und bildet eine lockere, reich verzweigte Krone. Er ist schnellwüchsig und bildet an jungen Zweigen Drüsenhaare mit klebrigem Sekret aus. Der Blauglockenbaum ist sommergrün und kann eine Wuchshöhe von 15 bis 50 Metern erreichen, bei einer Wuchsbreite von 5 bis 12 Metern. Seine Blätter sind besonders beeindruckend, da sie altersabhängig zwischen 12 und 90 cm lang und bis zu 20 cm breit werden können. Sie sind herzförmig, weich und schwach behaart, mit einer dunkelgrünen Oberseite und einer helleren Unterseite. Die Blüten des Blauglockenbaums sind fünfzählig, glockenförmig und erscheinen in Trauben. Sie sind weiß, hellrosa, lila oder blau-lila und duften angenehm nach Vanille. Die Blütezeit liegt zwischen April und Mitte Mai. Der Blauglockenbaum bevorzugt sonnige, warme und geschützte Standorte, da er keine frostigen Winde verträgt. Er ist anspruchslos, kalkliebend und bevorzugt durchlässige, frische Böden.
Brotfruchtbaum (Artocarpus altilis)
Der Brotfruchtbaum stammt ursprünglich aus Polynesien und Hawaii. Er wächst aufrecht und bildet eine breite Krone. Selten bildet er Brettwurzeln aus. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bäumen in dieser Liste ist der Brotfruchtbaum immergrün. Er erreicht eine Wuchshöhe von 3 bis 30 Metern, bleibt aber in Zimmerkultur kleiner. Seine Blätter sind 30 bis 90 cm lang, eiförmig und ledrig, mit einer tiefgrünen Farbe. Die Blüten des Brotfruchtbaums sind unscheinbar: weibliche Köpfchen sind grün, männliche Kolben sind gelb. Die Blütezeit ist meist über den Sommer oder dreimal im Jahr verteilt. Die Früchte des Brotfruchtbaums sind rund, bis zu 30 cm im Durchmesser und bis zu 6 kg schwer. Sie sind essbar und in Asien ein nährstoffreiches Grundnahrungsmittel. Im reifen Zustand sind sie gelbgrün. Der Brotfruchtbaum bevorzugt sonnige, warme Standorte mit ausreichend Luftfeuchtigkeit, wobei starke Mittagssonne vermieden werden sollte. Er benötigt nährstoffreiche, durchlässige Böden. Der Brotfruchtbaum ist nicht winterhart und bildet in Mitteleuropa nur selten Blüten und Früchte. Er bildet einen hautreizenden Milchsaft aus.
Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata)
Der Elefantenfuß, auch bekannt als Flaschenbaum, stammt aus Veracruz in Mexiko. Er wächst aufrecht, sukkulent, schlank und schwach verzweigt. Er ist immergrün und kann eine Wuchshöhe von bis zu 9 Metern erreichen, bei einer Wuchsbreite von 30 bis 120 cm. Seine Blätter sind sehr lang und schmal, 75 bis 180 cm lang und nur bis zu 2 cm breit. Sie sind dünn und grün. Die Blüten des Elefantenfußes sind Rispen oder eiförmig und können bis zu 100 cm lang werden. Sie sind sitzend und blühen von Mitte August bis Mitte September. Der Elefantenfuß bevorzugt vollsonnige, warme bis heiße Standorte ohne direkte Mittagssonne und Zugluft. Er benötigt durchlässige, lockere Böden. Der Elefantenfuß ist nicht winterhart und benötigt mindestens 10 °C. In unseren Breiten wird er meist als Zimmerpflanze gehalten.
Essigbaum (Rhus typhina)
Der Essigbaum stammt aus dem Osten Nordamerikas. Er wächst mehrstämmig, ausladend und bildet eine breite Krone. Er ist ausläuferbildend und sommergrün. Der Essigbaum erreicht eine Wuchshöhe von 3 bis 12 Metern und eine Wuchsbreite von 3 bis 6 Metern. Seine Blätter sind 15 bis 60 cm lang und bis zu 20 cm breit, gefiedert und intensiv grün. Die Blüten des Essigbaums sind Ähren, gelbgrün bis gelb und bis zu 25 cm lang. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und Mitte Juli. Als Frucht bildet er rote, behaarte Steinfrüchte, die über Winter am Baum verbleiben und eine ideale Vogelnahrung darstellen. Der Essigbaum bevorzugt sonnige Standorte und ist anspruchslos und stadtklimafest. Zu beachten ist, dass alle Pflanzenteile des Essigbaums für Säugetiere giftig sind. Der Essigbaum wird häufig mit dem Götterbaum verwechselt.
Feige (Ficus carica)
Die Feige stammt ursprünglich aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum. Sie bildet eine breite Kugelkrone, wächst niedrig und ausladend. Ihr Stamm ist knorrig oder gedreht. Die Feige ist sommergrün und erreicht eine Wuchshöhe von 3 bis 10 Metern und eine Wuchsbreite von 1,5 bis 5 Metern. Ihre Blätter sind 10 bis 20 cm breit und lang, eiförmig und drei- bis siebenlappig, handförmig und hellgrün. Die Blüten der Feige sind Becherblüten, unscheinbar und grün. Die Blütezeit liegt zwischen März und Juli. Die essbaren Früchte der Feige sind Achänenfruchtverbände, grün bis lila mit rotem Fruchtfleisch und spürbaren Kernen. Die Feige bevorzugt vollsonnige, geschützte Standorte und lehmige, nährstoffreiche, humose Böden. Sie ist bis zum 10. Lebensjahr nicht winterhart. Die Fruchtausbildung ist nur nach Eiablage und Bestäubung durch die Feigengallwespe möglich.

Flammenbaum (Delonix regia)
Der Flammenbaum stammt aus Madagaskar. Er bildet eine halbkugelige Krone, wächst aufrecht und ausladend. Er kann sommer- oder immergrün sein. Der Flammenbaum erreicht eine Wuchshöhe von 12 bis 20 Metern und eine Wuchsbreite von bis zu 10 Metern. Seine Blätter sind 10 bis 60 cm lang und 20 cm breit, gefiedert mit bis zu 20 Blattpaaren und grün. Die Blüten des Flammenbaums sind spektakulär, zygomorph, fünfzählig und erscheinen als Einzelblüten in dichten Trauben. Sie sind orange bis rot und blühen von Juni bis August. Der Flammenbaum bevorzugt sonnige Standorte bei mindestens 10 °C und humose, durchlässige, lockere, luftige Böden. Er ist nicht winterhart und ausschließlich für die Kübelhaltung geeignet.
Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Die Gewöhnliche Rosskastanie stammt von der Balkanhalbinsel. Sie wächst aufrecht, hoch und breitkronig. Sie ist sommergrün und erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 30 Metern und eine Wuchsbreite von 15 bis 20 Metern. Ihre Blätter sind 10 bis 20 cm lang und bis zu 10 cm breit, gefiedert und intensiv grün. Die Blüten der Rosskastanie sind Rispenblüten in „Kerzen“, zahlreich, fünfzählig und weiß. Die Blütezeit liegt zwischen April und Mai. Als Frucht bildet sie grüne, dornenbesetzte Schalen mit einem Durchmesser von bis zu 4 cm, die nussbraun glänzende Samen mit einem hellen Fleck enthalten. Die Rosskastanie bevorzugt sonnige bis absonnige Standorte und feuchte oder frische, lehmige bis sandige, durchlässige, tiefgründige Böden.
Gurkenbaum (Averrhoa bilimbi)
Der Gurkenbaum stammt aus Südostasien. Er wächst aufrecht, mehrstämmig und hat behaarte Zweige. Er ist immergrün und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 15 Metern. Seine Blätter können bis zu 65 cm lang und bis zu 20 cm breit werden, unpaarig gefiedert, grün und fein behaart. Die Blüten des Gurkenbaums sind Trauben oder Rispen mit 15 bis 20 Blüten, fünfzählig, radiärsymmetrisch, angenehm duftend, grün bis rot. Die Blütezeit ist im Sommer. Die essbaren Früchte des Gurkenbaums ähneln Gurken. Er bevorzugt vollsonnige, warme, windgeschützte Standorte mit einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 70 Prozent. Er benötigt durchlässige, lockere, humose, luftige Böden. Der Gurkenbaum ist nicht winterhart.
Indianerbanane (Asimina triloba)
Die Indianerbanane stammt aus Nordamerika. Sie wächst mehrstämmig und bildet eine geschlossene, ovale oder pyramidenförmige Krone. Sie ist sommergrün und erreicht eine Wuchshöhe von 4 bis 13 Metern. Ihre Blätter sind 10 bis 30 cm lang und bis zu 15 cm breit, eiförmig oder lanzettlich, verkehrt und intensiv grün. Die Blüten der Indianerbanane sind Glockenblüten, einzeln, rost- oder purpurrot. Die Blütezeit ist im Mai. Der Baum trägt essbare Früchte, die Indianerbananen. Sie bevorzugt sonnige Standorte, die vor Mittagssonne geschützt sind, und mäßig feuchte, lehmige, sandige, anspruchslose Böden.
Mango (Mangifera indica)
Der Mangobaum stammt aus Indien bis Südostasien. Er wächst aufrecht, schnellwüchsig und bildet eine Rundkrone. Er ist ausladend und sommergrün. Der Mangobaum erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 35 Metern. Seine Blätter können bis zu 30 cm lang und 8 cm breit werden, ledrig, tiefgrün, wachsig bis glänzend und spitz. Die Blüten des Mangobaums erscheinen in Rispen oder Pyramiden, sind unscheinbar, grün bis rot und es können bis zu 6.000 Blüten pro Blütenstand sein. Die Blütezeit ist im Juni. Die essbaren Früchte des Mangobaums, die Mangos, sind Steinfruchte, ei- oder birnenförmig und bis zu 20 cm lang. Der Mangobaum bevorzugt helle Standorte, die vor direkter Mittagssonne geschützt sind, und warme, lockere, humose Böden. Er ist nicht winterhart und bildet Früchte nur mit Glück in unseren Breiten.
Maulbeeren (Morus alba)
Maulbeeren sind in der Holarktis ohne Europa verbreitet. Sie wachsen ein- oder mehrstämmig und bilden eine breite, dichte Krone. Sie sind sommergrün und erreichen eine Wuchshöhe von 5 bis 15 Metern. Ihre Blätter sind 10 bis 15 cm lang und bis zu 10 cm breit, gezähnt, drei- bis fünfzählig, ei- oder herzförmig und grün. Die Blüten der Maulbeere sind Ähren, Köpfchen oder Kätzchen, vierzählig, weiß bis grün. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und Mitte Juni. Die essbaren Scheinfrüchte der Maulbeere ähneln Brombeeren und können je nach Art weiß, gelbrot, rot, lila, schwarzlila oder schwarz sein. Maulbeeren bevorzugen sonnige, geschützte, feuchte, nährstoffreiche Standorte.
Reispapierbaum (Tetrapanax papyrifer)
Der Reispapierbaum stammt aus China. Er ist ein Kleinbaum, schnellwüchsig, immergrün und wollig behaart. Er erreicht eine Wuchshöhe von 3 bis 5 Metern. Seine Blätter können bis zu 50 cm lang und 40 bis 75 cm breit werden und erinnern an Palmenblätter. Die Blüten des Reispapierbaums sind Rispenblüten, unscheinbar, radiärsymmetrisch, fünfzählig, weißgelb bis weißgrün. Die Blütezeit liegt zwischen Oktober und Dezember. Der Reispapierbaum bevorzugt sonnige bis halbschattige, feuchte, durchlässige Standorte. Er ist nicht frostfest.
Roteiche (Quercus rubra)
Die Roteiche stammt aus dem Osten Nordamerikas. Sie wächst aufrecht, schnellwüchsig und bildet eine Rundkrone. Sie ist ausladend und kann einen Stammdurchmesser von bis zu 2 Metern erreichen. Die Roteiche ist sommergrün und erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 35 Metern und eine Wuchsbreite von 10 bis 18 Metern. Ihre Blätter sind groß, bis zu 23 cm lang und 10 cm breit, beidseitig gelappt, vier- bis fünflappig, spitz, grün und zeigen eine intensiv orange bis rote Herbstfärbung. Die Blüten der Roteiche sind männliche Kätzchen hängend, weibliche Kätzchen sitzend, gelbgrün. Die Blütezeit ist im Mai. Die Roteiche bevorzugt sonnige bis absonnige, warme Standorte und benötigt viel Platz. Sie ist anspruchslos und anpassungsfähig.

Rotes Sandelholz (Adenanthera pavonina)
Das Rote Sandelholz stammt aus Indien. Es wächst aufrecht und hat eine Schuppenborke. Es ist laubabwerfend und sondert ein Exsudat aus (Kino). Das Rote Sandelholz erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 15 Metern. Seine Blätter sind 10 bis 18 cm lang, dreizählig, ledrig und grün. Die Blüten des Roten Sandelholzes erscheinen in Trauben, sind Schmetterlingsblüten, gelb und angenehm duftend. Die Blütezeit liegt zwischen Februar und April. Das Rote Sandelholz bevorzugt sonnige bis absonnige, warme, humose, durchlässige Standorte. Es ist nicht winterhart.
Teakbaum (Tectona grandis)
Der Teakbaum stammt aus Südasien und Südostasien. Er wächst aufrecht und bildet eine hohe, schattenspendende Krone. Er ist halbimmergrün und erreicht eine Wuchshöhe von 25 bis 40 Metern. Seine Blätter sind 25 bis 60 cm lang und 20 bis 40 cm breit, ledrig, elliptisch bis rund und tiefgrün. Die Blüten des Teakbaums sind unscheinbar, weiß, in Rispen, zahlreich und angenehm duftend. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September. Der Teakbaum bevorzugt sonnige Standorte mit dauerhaft 21 bis 26 °C und tiefgründige, luftige, sandige Böden. Er ist nicht winterhart.
Trompetenbaum (Catalpa bignonioides)
Der Trompetenbaum stammt aus dem Südosten der USA. Er wächst kurzstämmig, aufrecht, ausladend und breit. Seine Krone ist unregelmäßig, und Absenkeräste sind möglich. Der Trompetenbaum ist sommergrün und erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 18 Metern. Seine Blätter sind 10 bis 20 cm lang und bis zu 10 cm breit, spitz, herzförmig, mit dunkelgrüner Oberseite und hellerer Unterseite. Die Blüten des Trompetenbaums sind Glockenblüten in Rispen, weiß mit purpurrotem Kelch, fünfzählig. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und Ende Juli. Der Trompetenbaum bevorzugt sonnige bis halbschattige, windgeschützte Standorte und ist anspruchslos.
Turibaum (Sesbania grandiflora)
Der Turibaum stammt aus Indien und Südostasien. Er ist ein Kleinbaum, schnellwüchsig, locker verzweigt und halbimmergrün. Er erreicht eine Wuchshöhe von 8 bis 15 Metern. Seine Blätter sind 15 bis 35 cm lang und bis zu 10 cm breit, gefiedert mit Blattpaaren und sattgrün. Die Blüten des Turibaums erscheinen in Trauben mit 2 bis 5 Schmetterlingsblüten, zygomorph, weiß, rosa oder rot. Die Blütezeit ist ganzjährig möglich. Der Turibaum bevorzugt sonnige bis absonnige, warme, humose, luftige, durchlässige Standorte. Er ist nicht winterhart und benötigt mindestens 10 °C.
Weinrebe (Vitis vinifera)
Die Weinrebe ist in Mitteleuropa und den Mittelmeerregionen bis Vorderasien und Südafrikas Westkap verbreitet. Sie wächst als Strauch oder Baum (Rebstock), starkwüchsig und verfügt über Sprossranken. Ihre Triebe sind kahl oder schwach filzig behaart. Sie kann immer- oder sommergrün sein und hat große Blätter. Als Baum erreicht sie eine Wuchshöhe von 80 bis 150 cm, rankend bis zu 20 Meter. Die Wuchsbreite als Baum beträgt 50 bis 60 cm. Ihre Blätter können bis zu 15 cm Durchmesser erreichen, herzförmig, rund, drei- bis fünflappig und sattgrün sein. Die Blüten der Weinrebe sind gelbgrüne Rispenblüten, angenehm duftend. Die Blütezeit liegt zwischen Mitte Mai und August (stark sortenabhängig). Die essbaren Früchte der Weinrebe, die Weintrauben, sind oval bis rund, 5 bis 20 mm lang, grün, gelb, lila oder dunkelblau. Die Weinrebe bevorzugt vollsonnige, warme Standorte, ideal vor einer Hauswand oder Mauer, geschützt, anspruchslos, durchlässig, tiefgründig, mineralisch. Es gibt zahlreiche Sorten von Wein- und Tafeltrauben.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Baum hat behaarte Blätter?
Die Winterlinde (Tilia cordata) ist ein Baum mit behaarten Blättern. Während die Sommerlinde in der Regel eine behaarte Blattoberfläche besitzt, hat die Winterlinde eine glatte Blattoberfläche mit nur einzelnen Haaren. Auf der Blattunterseite ist die Behaarung in den Blattachseln bei der Winterlinde rostbräunlich, bei der Sommerlinde dagegen weißlich.
Wie heißt der Baum mit den herzförmigen Blättern?
Der Judasbaum (Cercis) zeichnet sich durch seine herzförmigen Blätter aus. Es gibt verschiedene Sorten des Judasbaums mit unterschiedlichen Blütenfarben (rosa, weiß) und Blattfarben (lila, rot, grün, mehrfarbig).
